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Projekt in Herbern

Kita-Küken sind frisch geschlüpft

Herbern

In der Kita St. Hildegardis geht es in diesen Tag hoch her. Elf kleine Kita-Küken piepen um die Wette. Und die Kinder sind begeistert.

Marion Treimer und eine kleine Kinder-Gruppe schauen bei den Küken der Kita St. Hildegardis vorbei. Foto: Isabel Schütte

In der Kita St. Hildegardis geht es in diesen Tag hoch her. Elf kleine Kita-Küken piepen um die Wette. Möglich gemacht hat dies das Bildungsprojekt der Gelsenwasser AG „von klein auf“. Durch die Geflügelpest wurde das Vorhaben zeitlich verschoben.

Maran-Küken „Magda“ ist die Erste gewesen, wie Erzieherin Marion Treimer erzählt. „Magda ist ganz aufgeweckt. Am Anfang haben wir ihr ein Stofftier in den Stall gelegt, damit sie sich nicht so alleine fühlt“, berichtet Treimer. Genau 21 Tage waren die Eier in der vom Geflügelverein ausgeliehenen Brutmaschine bei konstanten 37,6 Grad gelagert. Mit Spannung und Faszination beobachteten nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern und Erzieherinnen das Wunder der Geburt. Innerhalb von zwölf Stunden haben sich insgesamt elf Küken von ihren Schalen befreit und liefen flink in ihrem Übergangsstall umher. Eine starke Rotlichtlampe sorgt dafür, dass sie sich wohlfühlen.

Küken in der Hildegardis Küken Foto: Isabel Schütte

Emma, Zoe, Hendrik, Carla, Joris und Lorenz sind ganz leise. Vorsichtig wird der Käfig geöffnet, und die Kinder dürfen die kleinen Tiere mit Futter und Wasser versorgen. Ebenfalls gibt es ein paar Streicheleinheiten. „Die sind ganz flauschig“, sagt Joris und nimmt ein Küken in die Hand. Ganz behutsam und mit viel Gefühl und Respekt treten die Kleinen den Tieren gegenüber. „Am Wochenende haben wir Listen erstellt, da kümmern sich die Eltern darum, dass die Küken mit Futter und Wasser versorgt werden. Also denen geht es gut“, sagt Treimer.

Ein großes Dankeschön gibt die Erzieherin an die vielen Unterstützer im Dorf weiter: „Ob Futter von der Genossenschaft oder private Spenden. Das ist einfach toll, wenn sich jeder damit identifizieren kann und uns unterstützt. Ohne die Hilfe des Geflügelzuchtvereins wäre so eine Umsetzung viel komplizierter.“ Laura Horstrup hat verschiedene Hühner-Eier von den Geflügelzüchtern bekommen und diese dann in die Brutmaschine gesetzt. Fragen werden immer fachgerecht beantwortet. Im übrigen sollen die Tiere so lange es geht in der Kita bleiben, aber wenn der Tag des Abschiednehmens dann doch da ist, geht es auf den Hof von Georg Westhues. „Das ist alles schon geregelt“, unterstreicht Treimer.

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