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Nächste Aktion des Gesellenvereins

Kolping verschickt Vergissmeinnicht

Ascheberg

Das schallende Lachen von Groß und Klein, das Schunkeln in der Weinlaube, Ausflüge, Ferienlager, eine erfüllte gemeinsame Zeit. Viele schöne Erinnerungen will die Ascheberger Kolpingsfamilie trotz der Corona-Krise lebendig halten.

wn

Der Vorstand der Kolpingsfamilie lässt sich einige Anti-Corona-Mittel einfallen. Foto: privat

Das schallende Lachen von Groß und Klein, das Schunkeln in der Weinlaube, Ausflüge, Ferienlager, eine erfüllte gemeinsame Zeit. Viele schöne Erinnerungen will die Ascheberger Kolpingsfamilie trotz der Corona-Krise lebendig halten – und hat deshalb erneut eine Aktion für ihre Mitglieder auf die Beine gestellt. Der aktuellen Vorstandspost an die über 600 Mitglieder liegt jeweils ein Tütchen Blumensaat bei: Samen für „Vergissmeinnicht“. „Vergiss uns nicht. Vergiss nicht die schönen Momente und lieben Menschen, die du bei Kolping getroffen hast. Das wollen wir unseren Mitgliedern damit sagen“, erklärt Michael König vom Vorstandsteam.

Die Kolpinger sollen die Saat im Frühjahr im Garten ausbringen und später beim Anblick der Blüten an das bunte Leben der Kolpingsfamilie denken. „Und über die vielen positiven Erinnerungen reden, so lange, bis wir wieder zusammenkommen können“, erklärt König. Eigentlich war für den nächsten Samstag der große Familientag der Ascheberger Gemeinschaft geplant, doch wegen der Corona-Einschränkungen muss dieser weitere Höhepunkt aus dem Terminkalender gestrichen werden. Unterkriegen lassen sich die Kolpinger davon aber nicht. Zwar mussten in diesem Jahr auch schon die Apres-Ski-Party, die Kirmes-Weinlaube, das Ferienlager und weitere große Eckpfeiler der Vereinsarbeit coronabedingt ausfallen. Der Vorstand der Kolpingsfamilie aber ging lieber in die Offensive, als sich zurückzuziehen.

Denn die aktuelle „Vergissmeinnicht“- Überraschung ist in Corona-Zeiten bereits die sechste Anti-Virus-Aktion des Gremiums. Zu Beginn der Pandemie gab es Mitglieder-Post mit Tipps für gute Unterhaltung und Abwechslung zuhause. Dann setzten die Jugendgruppenleiter auf digitale Gruppenstunden, das Ferienlager bot an zehn Tagen in den Ferien Spiel und Spaß an. Mit der „Kirmes DAHeim“-Aktion, die in Ascheberg überwältigende Resonanz fand, brachten es die Kolpinger sogar ins WDR-Fernsehen. Und vor wenigen Tagen erst fühlten sie mit der Idee „I have a stream“ den Kommunalpolitikern vor der Wahl auf den Zahn und übertrugen die Runde live ins Netz. „Wir haben versucht, jede Generation zu erreichen mit einer unserer Aktionen, schließlich kommen in unserer Familie von Jung bis Alt alle zusammen“, erklärt Vorstandssprecher Martin Weiß, und: „Wir möchten unseren Mitgliedern und Freunden zeigen, dass Corona unsere Kolpingsfamilie nicht zum Stillstand bringen kann.“

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