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Grüne informieren über Einstieg in Photovoltaik

„Konkrete Planung erleichtern“

Ascheberg

Die Ascheberger Grünen möchten den Bau privater Photovoltaikanlagen voranbringen. Neben einem gemeindeeigenen Förderprogramm setzen sie auf umfassende und praktische Tipps für interessierte Hausbesitzer. Eine Linksammlung und eine Diskussionsveranstaltung sind bereits vorbereitet worden.

Grünen-Sprecher Karsten Senne hat gute Erfahrungen mit seiner PV-Anlage gemacht. Mit dem erzeugten Strom lässt sich auch eine E-Auto betreiben. Foto: privat

Die Nutzung der Sonnenenergie schont das Klima und rechnet sich für die Besitzer der Dachflächen. Aus diesen Gründen haben die Ascheberger Grünen einen Vorstoß für ein gemeindeeigenes Förderprogramm für PV-Anlagen und -Speicher gemacht. Mit Erfolg. Denn auch die CDU habe angekündigt, so die Grünen in einer Pressenotiz, ein solches Projekt zu unterstützen, so dass Interessierte vielleicht schon 2022 mit einer zusätzlichen Förderung rechnen können.

Info-Sammlung online verfügbar

Da durch den Boom im Bereich der Solarenergie lange Lieferfristen Standard sind, heißt es weiter, mache es Sinn, sich schon jetzt zu informieren und mit der Planung zu beginnen, wenn man 2022 eine PV-Anlage erwerben will. Auf der Homepage der Grünen Ascheberg findet sich eine Sammlung von Links, Broschüren und weiteren Infos zum Thema PV-Anlagen.

Die Informationen dort bieten einen Einstieg und erleichtern die konkrete Planung. Dabei werden unter anderem Fragen wie „Lohnt sich das überhaupt? Ist mein Haus geeignet? Welche Vorgaben gibt es und wie ist das eigentlich mit Steuern, Kosten und der Versicherung?“ behandelt. Ein Link zum Solarkataster NRW ermöglicht es, für jedes einzelne Haus das Potenzial der eigenen Dachfläche zu erkennen. Mit einem Ertragsrechner ist es möglich, direkt die Anlage grob zu konfigurieren, die Kosten, den Stromertrag und die Gewinne nach 20 Jahren abzuschätzen.

25 000 Kilowattstunden in zwei Jahren erzeugt

Zusätzlich findet am 22. September (Mittwoch) im Rahmen der vom Klimaforum DAH organisierten Klimaschutzwoche ein Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Photovoltaik statt. Heinz Wesselmann (Grüne) wird referieren und von konkreten Erfahrungen mit seiner PV-Anlage berichten. Anfang Juni ist zudem eine Regelung in Kraft getreten, die für PV-Anlagen bis 10 kW die Einkommenssteuer-Pflicht abschafft.

So meint Heinz Wesselmann von den Grünen: „Ich habe seit zwei Jahren eine PV-Anlage. Damit habe ich fast 25 000 Kilowattstunden Strom produziert und circa zehn Tonnen CO2 eingespart. Das ist vergleichbar mit rund 300 gepflanzten Bäumen. Und statt für Strom zu bezahlen, verdiene ich jetzt Geld damit“, heißt es in der Mitteilung.

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