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Virtueller Austausch in Herbern

Landfrauen geben Plastik einen Korb

Herbern

Die Landfrauen Herbern haben die veranstaltungslose Zeit mit einem Zoom Meeting zum Thema „Gib Plastik einen Korb“ beendet. Der Austausch hielt einige Tipps bereit.

Theo Heitbaum

Bei einer Zoom-Konferenz befassten die Landfrauen Herbern sich mit Möglichkeiten, Plastik einen Korb zu geben. Foto: privat

Die Landfrauen Herbern haben die veranstaltungslose Zeit mit einem Zoom Meeting zum Thema „Gib Plastik einen Korb“ beendet. 21 Landfrauen und Referentin Susanne Budde-Niewind tauschten sich am Freitag zu dem Thema aus. Die Frau aus dem Kreisvorstand hatte den Vortrag vorbereitet.

„Es wurde sehr eindrucksvoll geschildert, dass unbedingt etwas geändert werden sollte und Jeder sich ändern sollte“, berichtet Petra Kruckenbaum. Stichpunkte waren: Plastik in den Weltmeeren und die Katastrophe, die Mikroplastik und Angelschnüre dort anrichten. Pro Person werden in Deutschland rund 37 Kilogramm pro Jahr verbraucht. Mikroplastik entsteht durch 35 Prozent Reifenabrieb, 28 Prozent aus synthetischen Fasern und 24 Prozent aus Stadtstaub.

Die Runde erfuhr, dass die Menschen jeden Tag fünf Gramm Mikroplastik verzehren. Als Alternativen wurde aufgezeigt, mehr das Fahrrad als das Auto zu nutzen. Schon beim Einkauf könne man die Plastikmenge eingrenzen, war die Runde einig. Man müsse nur alle Möglichkeiten nutzen. Zudem verkleinere man die Plastikmenge, wenn man mehr repariere statt die Dinge schnell wegzuwerfen.

Allein für die Küche kam schnell eine lange Liste zusammen, wie Landfrau Plastik einen Korb geben kann: „Bambustücher statt Zewa; nur frische unverpackte Waren kaufen, keine Wegwerfspüllappen verwenden; Groß- statt kleine Einzelpackungen kaufen; Gemüse lose oder in mitgebrachten Beuteln und Milchprodukte in Flaschen kaufen; Freezing Paper statt Folie verwesen. Zudem wurde der Wunsch laut, dass beim Frischfleischkauf im Dorf endlich wieder Aufschnittdosen erlaubt werden sollten, um Verpackung zu sparen.

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