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Neue Grabfelder eingesegnet

Letzte Ruhe unter den Bäumen finden

Ascheberg

In einer kurzen ökumenischen Zeremonie mit Pastoralreferent Ralf Wehrmann von St. Lambertus und Gemeindepädagoge Kevin Timmermann, Diakon in Ausbildung, von der Mirjam-Kirchengemeinde wurden die neuen Baumgrabfelder gesegnet. Ab Januar sind in der Gemeinde auch Baumbestattungen möglich.

-acf-

Die Grabfelder zur Baumbestattung wurden nun in einer ökumenischen Zeremonie eingesegnet. Eine entsprechende Fläche, auf der Trauernde Grabschmuck ablegen können, wurde ebenfalls geschaffen. Foto: acf

Die neuen Urnengrabfelder unter den im Frühjahr gepflanzten Bäumen auf den Friedhöfen in Ascheberg und Herbern sind in dieser Woche eingesegnet worden. In einer kurzen ökumenischen Zeremonie mit Pastoralreferent Ralf Wehrmann von St. Lambertus und Gemeindepädagoge Kevin Timmermann, Diakon in Ausbildung, von der Mirjam-Kirchengemeinde wurden die Grabfelder mit Weihwasser gesegnet. Aus dem Himmel kam dann noch ordentlich Wasser hinzu, denn während des Ortstermins auf dem Friedhof regnete es in Strömen.

Neue Bestattungsform

Ab dem 1. Januar ist dann auch diese neu Bestattungsform in der Gemeinde möglich. Dann können auch Bestattungen an dieser letzten Ruhestätte stattfinden. „Was die Baumbestattung kosten wird, das wird in der Ratssitzung am 15. Dezember beschlossen“, erklärt Gesche Ahmann vom Fachbereich Bauen.

Um jeden Baum sind sechs Grabstätten für Urnengräber angelegt, die sich kreisförmig um den Stamm reihen. Diese Kreise sind laut Andrea Mennemann-Willermann von der Friedhofsverwaltung noch um zwei weitere Kreis erweiterbar, sodass nach und nach 30 Baumgräber auf jedem der beiden Friedhöfe geschaffen werden können.

Spezielle Flächen für Trauernde

Die tolle Zusammenarbeit am „Runden Tisch Friedhof“ lobte Bürgermeister Thomas Stohldreier. Dort finden sich regelmäßig Vertreter aus dem Seniorenbeirat, der Hospizgruppe sowie die örtlichen Bestatter zusammen, um über Themen rund um die Trauer zu sprechen. Einer der Wünsche, die dort diskutiert wurden – nämlich die Baumbestattung – sei nun in der Gemeinde umgesetzt worden, so der Tenor beim Pressetermin.

In einer abgetrennten Fläche können Trauernde Blumen oder Kerzen abstellen, da auf den Gräber dafür kein Platz ist. In Aschberg hat die Firma Plässer dort eine ansprechende Fläche mit fünf Findlingen realisiert. In Herbern hat die Gemeinde eine Steele aufstellen lassen, an der Trauernde Grabschmuck ablegen können.

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