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ÖPNV-Angebot

Linien in Ascheberg stärken

Ascheberg

Viel Kritik üben die Bürger der Gemeinde regelmäßig an dem ÖPNV-Angebot. Nun hat ein Gedankenaustausch stattgefunden, wie die bestehenden Bus-Linien gestärkt und die Anbindungen verbessert werden könnten.

Besprachen sich zum Busverkehr: Bürgermeister Thomas Stohldreier (r.) und Andrea Blanke (Fachgruppe Bildung und Mobilität) begrüßten (v.l.) Kreisdirektor Dr. Linus Tepe, Helmut Südmersen und Harald Bandt (beide Zweckverband Mobilität Münsterland). Foto: Gemeinde Ascheberg

Das ÖPNV-Angebot in der Gemeinde Ascheberg wird von einigen Bürgerinnen und Bürgern kritisch gesehen. Das ergab die Bürger- und Unternehmensbefragung zum Mobilitätskonzept, berichtet die Verwaltung in einer Pressemitteilung. „Viele wünschen sich ein größeres ÖPNV-Angebot“, erklärt Bürgermeister Thomas Stohldreier. Daher überlegte er nun mit der Fachgruppenleiterin Bildung und Mobilität, Andrea Blanke, Kreisdirektor Dr. Linus Tepe sowie Harald Bandt und Helmut Südmersen von der Angebotsplanung des Zweckverbandes Mobilität Münsterland (ZVM) Fachbereich Bus, wie die bestehenden Linien in und um die Gemeinde Ascheberg gestärkt werden könnten.

„Wir werden prüfen, wie die Verbindungen der Linien T12 und T54 zur Zuganbindung in Mersch und Drensteinfurt konkret verbessert werden können und ob eine Anbindung zum X50 (Ahlen – Hiltrup – Münster) zur besseren Erreichbarkeit von Hiltrup und dem Bereich Westfalenstraße/Hammer Straße in Münster möglich ist“, so Stohldreier. „Eventuell könnte auch eine zusätzliche Busverbindung zwischen Nordkirchen, Capelle, Herbern, Ascheberg und Münster im Vorgriff auf die Ausweitung auf der Schiene angedacht werden. Hier gelten aber gesonderte Rahmenbedingungen.“

Kreisdirektor Tepe hob hervor: „Als Aufgabenträger für den Busbereich schauen wir gemeinsam mit unseren Kommunen, wo wir passgenaue Verbesserungen für den ÖPNV erreichen können. Gerade in diesen Zeiten, in denen wir alle an den Tankstellen die Preissteigerungen merken, ist ein Umstieg, wo möglich, auf den ÖPNV nicht nur ökologisch, sondern eben auch ökonomisch sinnvoll.“

Die Optionen werden nun für den Arbeitskreis Mobilität vorbereitet, der sie anschließend dem Nachhaltigkeits- und Mobilitätsausschuss zur Entscheidung vorlegen wird, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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