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Herberner berichtet aus britischer Hauptstadt

London zwischen mehr Freiheit und Trauer

London/Herbern

Der gebürtige Herberner Ole Bick bekommt gerade hautnah mit, was in der britischen Hauptstadt London alles passiert. Besonders auch die Trauer um Prinz Philip, der heute beigesetzt wird.

Isabel Schütte

Ole Bick muss nur kurz vor die Tür gehen, um Erinnerungen an Prinz Philip zu fotografieren. Der gebürtige Herberner lebt und arbeitet seit zwei Jahren in London. Foto: Ole Bick

Der gebürtige Herberner Ole Bick bekommt gerade hautnah mit, was in der britischen Hauptstadt London alles passiert. Zum einen kehrt das Leben seit dieser Woche aufgrund der Corona-Lockerungen wieder in die Weltstadt zurück. Zur gleichen Zeit bereiten sich die Engländer auf die Beerdigung von Prinz Philip, dem Duke of Edinburgh vor, die am heutigen Samstag im Schloss Windsor stattfinden wird.

Ole Bick in London Foto: privat

„An vielen Ecken, wie auch am Piccadilly Circus, ist zum Gedenken an sein Leben ein Foto vom Prinzen zu sehen. Das sieht man schon aus weiter Entfernung“, betont der 26-Jährige.

Seit über zwei Jahren arbeitet Ole Bick in London bei einer Investmentbank. Homeoffice ist seit Anfang der Corona-Pandemie vor einem Jahr das Schlagwort – auch in London. Lange Arbeitstage sind für den 26-Jährigen keine Seltenheit. Für die Westfälische Nachrichten ließ er es sich nicht nehmen, ein paar Fotoeindrücke vor seiner Haustür einzusammeln. „London erwacht gerade. Die Gastronomie ist komplett ausgebucht. Natürlich haben es einige Läden auch nicht geschafft“, berichtet er über das Ende des Lockdowns.

Heimreise nach Herbern steht an

Am Buckingham Palast hängt der Union Jack auf Halbmast, Blumen werden von den Menschen zu Ehren von Prinz Philip vor das Tor gelegt und bilden ein buntes Meer. „Da die Beerdigung auf Windsor stattfindet bin ich raus. Ich fliege am Sonntag wieder nach Deutschland, wo ich ein paar Wochen bleibe“, sagt Bick. Ab Juni tritt der Wahl-Engländer eine neue Arbeitsstelle an. Diese ist trotz des Brexit wieder in London.

In Herbern will sich der 26-Jährige nach der Quarantäne noch ein bisschen in der Heimat ausruhen. Worauf er sich in Deutschland am meisten freut? „Auf meine Eltern, Freunde und einen Friseurbesuch“, antwortet Bick bestimmt.

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