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Pfarrer verlässt Davensberg

Marc Heilenkötter geht nach Havixbeck

Davensberg

Pfarrer Marc Heilenkötter wird St. Anna Davensberg im Sommer wieder verlassen. Den gebürtigen Bulderner zieht es nach Havixbeck.

Theo Heitbaum

Am 15. Juni 2019 wurde Pfarrer Marc Heilenkötter in sein Amt eingeführt, am 24. Juli erfolgt der Abschied. Foto: hbm

Er ist im Seelsorgeteam der Pfarrei St. Lambertus in Davensberg das Gesicht vor Ort. Bald muss dieser Satz in der Vergangenheitsform geschrieben werden. Denn Marc Heilenkötter wird neuer Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius und St. Georg Havixbeck, teilt das Bistum Münster mit. Der 44-Jährige war vor knapp zwei Jahren nach Davensberg gekommen und hatte an Fronleichnam 2019 seinen Einführungsgottesdienst in St. Anna gehalten. Das Patronatsfest 2021 wird für den Abschiedsgottesdienst genutzt. Er ist am 24. Juli um 17 Uhr vorgesehen.

Heilenkötter, der in Buldern aufgewachsen ist, empfing 2012 in Münster die Priesterweihe. Anschließend führte ihn sein Weg als Kaplan nach Borken und Wesel. „In den insgesamt fünf Jahren habe ich viele Erfahrungen sammeln dürfen“, schätzt er diese Zeit. Anschließend übernahm er für zwei Jahre seine erste Pfarrstelle in Harsewinkel. In den vergangenen zwei Jahren wirkte er mit jeweils einer halben Stelle als Pastor in Davensberg sowie als Krankenhausseelsorger im Clemenshospital in Münster. „Mit der Arbeit in der Krankenhausseelsorge bin ich zu meinen Wurzeln zurückgekehrt“, berichtet Heilenkötter. Denn vor der Entscheidung, Priester zu werden, absolvierte er eine Ausbildung zum Krankenpfleger im Herz-Jesu-Krankenhaus in Hiltrup. Nach seinem Examen war er dort noch weiter im OP-Bereich tätig.

Ihm gefalle es, weiterhin im Münsterland zu bleiben. „Ich bin sehr heimattreu und heimatverbunden“, gibt der Seelsorger zu, der gern zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist. Diese Verwurzelung prägt auch seinen Literaturgeschmack. „Ich lese sehr gern Krimis, vor allem regionale Krimis zum Beispiel von Helga Streffing. Mir gefällt es, wenn ich die Schauplätze kenne und sie beim Lesen vor meinem inneren Auge auftauchen“, erklärt Heilenkötter, der ebenso ein Fan der sonntäglichen Tatorte ist.

Die Pfarrei St. Lambertus muss nach dem Abschied mit drei Geistlichen planen. Dafür wird im Sommer die halbe Stelle von Pastoralreferent Tobias Kettrup durch die volle Stelle von Mirka Raabe ersetzt. Für das Erarbeiten der neuen Aufgabenteilung bleibt noch Zeit.

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