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Aktion am Tag des Hundes

Massagen für Vierbeiner

Ascheberg

Gerade einmal 15 Wochen alt, da sollte man denken, dass ein Hundebaby da am liebsten die Welt entdecken würde. Das tut die kleine Doggenhündin Wilma auch am liebsten. Aber.

Tina Nitsche

Die 15 Wochen alte Doggenhündin Wilma war der jüngste Hund, dem am Tag des Hundes eine Massage zuteil wurde. Hundephysiotherapeutin Silke Plewa (l.) zeigte den Hundebesitzern unter anderem Entspannungsmassagegriffe für ihre Vierbeiner. Foto: Nitsche

Gerade einmal 15 Wochen alt, da sollte man denken, dass ein Hundebaby da am liebsten die Welt entdecken würde. Das tut die kleine Doggenhündin Wilma auch am liebsten. Nur am Sonntag, am Tag des Hundes, da war alles anders. Da nämlich ließ Wilma es sich richtig gut gehen und war zur Verblüffung von Frauchen Kathrin Gallenkämper „total entspannt, Wahnsinn.“ Schuld daran, waren Massageeinheiten. Denn die Aschebergerin nahm genau wie neun weitere Hundebesitzer das Angebot „Seminar Physiotherapie / Massagetechniken / Übungen beim Hund“, mit dem der Doggenclub Ascheberg in der Hundeschule Kehrmann anlässlich des Tages des Hundes aufwartete, wahr. Und sie war mehr als begeistert.

Seminarleiterin und Hundephysiotherapeutin Silke Plewa zeigte anschaulich mit einem gelungenen Mix aus Theorie und Praxis, wie Hundebesitzer ihren Vierbeinern Entspannung verschaffen können. Kathrin Gallenkämper wendete beispielsweise das Ausstreichen bei ihrem Hundebaby erfolgreich an.

Die Aschebergerin Kathrin Ballenkämper war begeistert von dem Massagekurs, der bei ihrer Hündin Wilma sofort Wirkung zeigte. „Sichtbare Entspannung - das ist der Wahnsinn!“ Foto: Nitsche

„Guck mal, das ist so entspannend für sie, das sie prompt einschläft“, zeigten ihre sanften Griffe gleich eine große Wirkung. Bea Maibach betrat mit ihrem Hund Austin in punkto Massage kein Neuland. „Ich habe schon einmal einen Massagekurs für Hunde absolviert, aber hier habe ich noch mal richtig viel dazu gelernt und auch Kenntnisse aufgefrischt“. Sie findet es sehr hilfreich, dass sie auf diese Weise lernt, Blockaden beim Hund zu erfühlen. Das anschauliche Lernen aus „Gezeigt bekommen und Fühlen Lernen“ faszinierte auch Daniela Zevens, die übrigens wie die anderen Teilnehmer die ruhige und gelassene Herangehensweise der Dozentin lobte.

„Das ist ein total spannendes Thema“, fand sie. Eines, in das sie nach ihrem Debüt am Sonntag, sicherlich näher eintauchen will. Als Hundesportlerin war sie überdies sehr begeistert über die wertvollen Tipps, die Silke Plewa den Hundesportlern noch mit an die Hand gab. Richtiges Aufwärmen vor Hundeprüfungen und langsames Cool down nach dem Arbeiten auf dem Hundeplatz. „Denn wer seinen Hund entsprechend aufwärmt, der verhindert beispielsweise auch Zerrungen“, machte die Hundephysiotherapeutin deutlich.

Hundephysiotherapeutin Sike Plewa war am Tag des Hundes zu Gast beim Doggenclub Ascheberg. Dort lernten die Teilnehmer unterschiedliche Massagetechniken kennen. Foto: Nitsche

Wie das Aufwärmen funktioniert? Ganz einfach mit einer Massage. In diesem Fall große, feste Streichungen mit der flachen Hand über den ganzen Körper sowie die Extremitäten. Plewa brachte den Hundebesitzern gut verständlich neben den einfachen Handgriffen, die bequem zu Hause angewendet werden können, zudem einiges über die Anatomie des Hundes bei.

Massagen, so stellten die vielen Teilnehmer überdies fest, wirken auch gegen Stress oder bei Angst. Doggenbaby Wilma genoss den ungewöhnlichen Ausflug am Sonntag, der nichts mit Spiel, dafür aber mit ganz viel Entspannung zu tun hatte.

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