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Kriminalitätsstatistik für Ascheberg

Mehr als die Hälfte der Straftaten werden aufgeklärt

Ascheberg

Wenn die Leute zu Hause sind, gibt es weniger Wohnungseinbrüche. Was sagt die Kriminalitätsstatistik zu dieser These?

Theo Heitbaum

Vandalismus am Burgturm gehört zu den Straftaten. Foto: hbm

Weniger Einbrüche wegen der Corona-Pandemie. Die These aus dem Jahr 2020 wird durch die Kriminalitätsstatistik für die Gemeinde Ascheberg widerlegt. Die Kreispolizei Coesfeld meldete gestern mit ihrem Bericht für das vergangene Jahr 42 Wohnungseinbrüche in der Gemeinde. Das sind trotz Homeoffice und Homeschooling 16 mehr als vor einem Jahr.

Insgesamt gilt für die drei Orte, dass die Zahl der Straftaten gegenüber dem Vorjahr um 32 auf 644 gestiegen sind. Ein kleines Trostpflaster: 54,66 Prozent der Taten sind aufgeklärt worden. Ein Jahr zuvor waren es nur 45,10 Prozent. Zudem war das Vorjahr über einen längeren Zeitraum betrachtet ein Jahr mit niedriger Kriminalitätsrate.

Von Mord und Totschlag blieben die Menschen 2020 in Ascheberg verschont. Zehn Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, darunter eine Vergewaltigung, wurden allesamt aufgeklärt. Dass die Zahl der Diebstähle in Summe zurückgegangen ist, liegt an 28 Fahrrädern, die gegenüber dem Vorjahr weniger geklaut wurden. Deutlich im Plus sind Sachbeschädigungen. 90 Fälle tauchen in der Statistik auf, 21 mehr als im Vorjahr. Um drei auf 17 sind die Rauschgiftdelikte zurückgegangen. Sie waren im Gegensatz zum Vorjahr nicht alle aufzuklären.

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