Umfrage in der Gemeinde Ascheberg

Mehrheit will auf Cent-Münzen verzichten

Ascheberg

Viel deutlicher hätte das Ergebnis nicht ausfallen können: 203 von 244 Teilnehmern einer Umfrage bei Facebook sprechen sich dafür aus, Ein- und Zwei-Cent Münzen abzuschaffen.

Theo Heitbaum

Umfrage Centstücke Foto: Jürgen Christ

Viel deutlicher hätte das Ergebnis nicht ausfallen können: 203 von 244 Teilnehmern einer Umfrage bei Facebook sprechen sich dafür aus, Ein- und Zwei-Cent Münzen abzuschaffen. Von ihnen haben 159 die Rubrik „Ja, gerade Preise sind klasse“ gewählt. Dort setzt Margret Tyburzy an: „Die einfachste Lösung: aus 99 Cent wird ein Euro. Diese Neun-Centpreise dienen doch nur der Werbung und wollen uns Verbrauchern was vorgaukeln.“ Mike Schubert blickt aus einem anderen Winkel darauf: „Die Herstellung von ein, zwei und fünf Cent Münzen kosten jährlich mehrere Millionen. Wenn man somit schon mal auf ein und zwei Cent verzichtet, spart man eine Menge Geld.“

Christian Becker meint, dass sich der Blick in die Nachbarschaft lohnt: „Die Niederlande macht es richtig. Die Endbeträge werden entsprechend auf fünf Cent oder null Cent auf- oder abgerundet. Dann ist es in Summe ausgeglichen. Mal gewinnt man zwei Cent, mal verliert man sie. Das wünsche ich mir auch für Deutschland.“

Deborah Oelschlegel und Toni White lehnen den Verzicht auf kleine Cent-Münzen ab. „Das ist der erste Schritt, das Bargeld abzuschaffen“, senkt Oelschlegel den Daumen nach unten. und White formuliert es so: „Nein, das Bargeld muss bleiben.“

Das Ende des Bargelds?

Stephan Heitbaum mag dem Duo nicht folgen: „Ob man diesen Schritt als das Ende des Bargeldes sehen kann, denke ich im Moment noch nicht. Langfristig glaube ich aber schon, dass es irgendwann einen bargeldlosen Zahlungsverkehr geben wird, ob wir wollen oder nicht.“ Helge Omansick geht einen Schritt weiter und schlägt vor, Kartenzahlung für Kleinstbeträge überall zu ermöglichen, beispielsweise auch im Imbiss.

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