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KFD St. Lambertus bestätigt bewährtes Vorstandsduo

„Nachfolge im Auge behalten“

ASCHEBERG

Die Mitgliederversammlung der KFD St. Lambertus hat dem Vorstandsduo Birgit Bolte und Maria Aßmuth einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Beide Frauen wollen ihr Amt nach der Wahlperiode in andere Hände legen. Schon jetzt ist die Suche vakant.

Von Tina Nitsche

Birgit Bolte (l.) und Maria Aßmuth (r.) bilden auch für die nächsten vier Jahre das Vorstandsduo der KFD St. Lambertus Ascheberg. Pfarrer Günther Lube gratulierte zur Wahl. Foto: Tina Nitsche

Wie das mit dem Kreuzchen auf dem Wahlzettel funktioniert, damit kannten sich spätestens nach der Bundestagswahl am Sonntag alle bestens aus. Somit ging es den Wählerinnen im Pfarrheim am Montagabend bei der Mitgliederversammlung der KFD St. Lambertus Ascheberg leicht von der Hand. Und im Gegensatz zur Bundestagswahl, herrschte da auch große Einigkeit im Meinungsbild. Einstimmige Wiederwahl lautete das Ergebnis, nachdem Maria Kalthoff und Ida Oelschläger die Ergebnisse ausgewertet hatten. Maria Aßmuth und Birgit Bolte treten somit noch einmal als Vorstandsduo der Ascheberger Frauengemeinschaft an. Für weitere vier Jahre.

Gemeinschaft zählt 389 Mitglieder

Nur dann, das machten die beiden Ehrenamtlichen schon jetzt deutlich, wollen sie ihre Ära als Vorstandsduo nicht mehr weiter fortführen. „Deshalb halten wir jetzt schon nach Nachfolgern Ausschau, die uns dann in den nächsten vier Jahren gerne unterstützen dürfen“, kündigte Bolte an. Ein paar Vorschläge wurden zwar in den Raum gestellt, aber passende Kandidatinnen konnten am Montag noch nicht gefunden werden. Es eilt ja nicht auf den Tag, aber aus den Augen verlieren wollen Aßmuth und Bolte die Nachfolgeregelung nicht. Denn die Weichen für adäquate Nachfolgerinnen wollen schließlich rechtzeitig gestellt werden, damit der 389 Mitglieder starke Verein auch in Zukunft sicher durch die Zeit gelenkt wird.

Nach den Wahlen hieß es dann jedoch Abschied nehmen. Denn nach 19 Jahren Mitarbeit im Bezirk hört Leni Kühnhenrich auf. Ihren Posten übernimmt nun Ingrid Grove. 50 Jahre ist Anni Kleykamp nun schon als Mitarbeiterin aktiv, doch ans Aufhören denkt sie nicht. Sie wurde ebenso wie Leni Kühnhenrich für ihre Dienste geehrt.

Treffpunkt und Termine geändert

Neuerungen gibt es hingegen bei den festen Terminen. So wird die Gemeinschaftsmesse ab 2022 nicht mehr wie bislang dienstags, sondern donnerstags stattfinden. Der Alleinstehenden-Treff ist, wie viele andere Gruppen und Verein auch, vom Umbau des Pfarrheims betroffen. Während dieser Phase treffen sich die Alleinstehenden künftig an der Sandstraße 41, bei der Tagespflege Hantel. Dort stellt Marion Müllern der Gruppe passende Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen sich die Frauen jeweils am zweiten Sonntag im Monat ab 14.30 Uhr treffen können. Das erste Treffen der alleinstehenden Frauen an der Sandstraße 41 findet am 14. November um 14.30 Uhr statt.

Der Jahresbericht las sich relativ kurz, „denn coronabedingt mussten viele Veranstaltungen abgesagt werden“, erklärte Birgit Bolte. Dieses schlug sich auch im Kassenbericht von Maria Aßmuth nieder, wo weniger Ausgaben zu verzeichnen waren. Kassenprüferin Maria Kalthoff hört turnusgemäß nach zwei Jahren auf, ihre Nachfolge übernimmt Gudrun Welzel, die dann gemeinsam mit Brigitte Mennemann die Kasse prüft.

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