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Einbahnstraße auf der B 58

Navis kennen die Baustelle bisher nicht richtig

Ascheberg

Die einseitige Sperrung der B 58 zwischen Kreuzung Hohe Lucht und Ascheberg belastet die Westerbauerschaft. Denn Ortsunkundige werden von ihrem Navi fehlgeleitet. Ursache ist unter anderem ein Fehler bei Google Maps.

Theo Heitbaum

Ein kleiner Hinweis und falsche Navi-Angaben vergrößern offensichtlich das Verkehrsproblem. Foto: Theo Heitbaum

Lässt sich die Last für den Wirtschaftsweg „Im Mersch“ als Schleichweg zur B 58 mindern? Dieser Frage gingen Nutzer in sozialen Netzwerken in Folge des WN-Berichtes zu den Folgen der Einbahnstraße in Richtung Ascheberg während der Rad- und Fußwegbauarbeiten nach.

Tatsächlich war bei der Stippvisite der WN an der Straße zu sehen, dass hier nicht nur Ascheberger eine Alternative zur offiziellen Umleitung über Davensberg und Ottmarsbocholt sehen. Schließlich gibt es in Ascheberg durch die Baustelle an der Lüdinghauser Straße Gebiete, die Umwege fahren müssten, um die Umleitung zu erreichen. Da liegt der Wirtschaftsweg „Im Mersch“ deutlich näher.

Tatsächlich waren auf der Strecke viele fremde Kennzeichen zu sehen. Verkehrsteilnehmer, die sich offensichtlich von ihren Navigationsgeräten leiten ließen. Dort gibt es Modelle, die von der Autobahn kommend die Umleitung nicht kennen und bis zur Baustelle durchfahren. Biegen sie links ab, werden sie in die Westerbauerschaft geschickt. Anlieger berichten von Lkws besonders aus östlichen Staaten, die dort unterwegs waren.

Ein Nutzer berichtet bei Facebook: „Ein Problem ist, dass die Sperrung bei Google Maps genau in die falsche Richtung eingetragen ist! Ich hab das bei Google direkt gemeldet am Dienstag, leider ohne Erfolg. Es braucht wohl Massenmeldungen, damit das endlich geändert wird. Wenn dort die Sperrung richtig eingetragen wäre, würde sicher ein beträchtlicher Teil des Gelegenheitsverkehrs, die nicht nach Lüdinghausen wollen, sondern nach Olfen, Haltern und ähnliche Orte direkt über Nordkirchen/Selm oder A1/A43 umgeleitet.“

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