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Altenheim St. Lambertus

Neuer Anlauf für Neubau

Ascheberg

Mit den ersten dreigeschossigen Neubau-Plänen des Altenheims St. Lambertus Ascheberg haben sich Nachbarn gemeldet. Jetzt folgt ein zweiter Entwurf.

Theo Heitbaum

Altenheim-Pläne Foto: Gemeinde Ascheberg

Mit den ersten dreigeschossigen Neubau-Plänen des Altenheims St. Lambertus Ascheberg haben sich Nachbarn gemeldet. Sie sorgen sich, dass im nördlichen Bereich des Biete-Areals ein Gebäude entsteht, das ihre Häuser verschattet. Zudem fürchten sie, dass der Zugang von der Bispingheide für mehr Verkehr ausgebaut und genutzt wird. Am Donnerstag schauten einige Nachbarn bei der Präsentation eines neuen Entwurfs für den dringend benötigten Altenheim-Neubau im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss zu.

Die Gemeinde hatte inzwischen mit der unteren Wasserbehörde über einen Graben gesprochen, der entlang des Melkpatts führt. In ihn wird Regenwasser eingeleitet. Natürliche Zuläufe gebe es aber nicht mehr, fanden die Behörden bei einem Ortstermin heraus. Deswegen wurde der Gewässerstatus aufgehoben. Der Graben darf bei Bedarf verrohrt werden, angrenzende Gebäude müssen keinen Abstand von fünf Metern halten. Diese Zusatzmöglichkeit im Westen mindert den Druck, im Osten an die äußersten Grenzen herangehen zu müssen.

Altenheim-Pläne Foto: Gemeinde Ascheberg

Verändert haben sich auch die Baupläne des Altenheims. Es bleibt bei einem dreigeschossigen Bauwerk, das maximal 10,50 Meter hoch sein darf – das ist die Höhe der Gebäude mit betreutem Wohnen im Süden des Biete-Geländes. Zudem wird es im kritischen Nachbar-Bereich zweigeschossige Anteile haben. Eine Schattensimulation für unterschiedliche Jahreszeiten liegt vor. Stehende Bäume im östlichen Bereich werden in dem Plan festgeschrieben. Klar ist auch, dass im östlichen Bereich des Geländes ein Weg von der Biete gebaut wird, über den zuerst Baufahrzeuge, später Besucher und Lieferverkehr geführt werden. Der Durchgang zur Bispingheide soll unverändert bleiben.

Der Fachausschuss sprach sich einstimmig dafür aus, dieses Paket als Entwurf zu beschließen und öffentlich auszulegen. Dann haben nicht nur die Nachbarn, die den Vortrag von Gesche Ahmann nach den Ausschussregeln schweigend verfolgen mussten, die Möglichkeit, Eingaben zu machen. Vorsitzender Wilhelm Kiffer (CDU) wies ausdrücklich darauf hin, dass am Ende öffentliche und private Eingaben abzuwägen seien. Erst danach wird der Entwurf zum Plan, der einen Neubau ermöglicht.

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