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Bau der DRK-Doppelgarage an der Kita St. Hildegardis

Neuer Platz für Fahrzeug und Geräte

Herbern

Die Zeiten, in denen der DRK-Ortsverband Herben einmal quer durch den Ort fahren musste, um alle seine technischen Geräte beisammen zu haben, sind bald vorbei. Denn ab September sind die neuen Garagen in unmittelbarer Nähe des Jochen-Klepper-Hauses für das DRK nutzbar.

Bürgermeister Thomas Stohldreier (v.l.), Hans Krass, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, Architekt Thomas Frigge und Christian Scheipers vom Fachbereich Technische Dienste vor den neuen Garagen. Foto: acf

Seit 2020 hat der DRK-Ortsverein Herbern ein neues Zuhause im Jochen-Klepper-Haus an der Ostlandstraße gefunden, jetzt kommt auch in direkter Nähe eine Doppelgarage für Einsatzfahrzeug, Anhänger und technisches Gerät hinzu.

Garage mit Gründach und Öko-Pflaster

„Wir haben verschiedene Möglichkeiten geprüft und hier eine gute Fläche gefunden“, erklärt Bürgermeister Thomas Stohldreier beim Ortstermin an der Kita St. Hildegardis in Herbern. Dort wird derzeit nämlich die Doppelgarage auf dem Gemeindegrundstück errichtet. Fertiggestellt werden sollen die Garagen bis Ende September, denn zunächst müssen noch Pflaster- und Dachdeckerarbeiten erledigt werden. „Die Garage verfügt nach der Fertigstellung über ein Gründach und Öko-Pflaster im Bereich der Einfahrt. So versickert das Regenwasser auch direkt auf dem Gelände“, erklär Christian Scheipers vom Fachbereich Technische Dienste.

Über den neuen nahen Standort für den DRK-Bulli und Technikanhänger freut sich Hans Krass, der Vorstandsvorsitzende des DRK-Ortsvereins Herbern, besonders. „Jetzt können wir all unsere Geräte, die derzeit noch an verschiedenen Standorten und Garagen in der Gemeinde lagern, hier bündeln“, bringt er seine Erleichterung zu Ausdruck.

Lieferverzögerung bei den Toren

Während Fahrzeug und Anhänger schon zeitnah in der Garage gut untergebracht sind, müssen sich die Ehrenamtler des DRK-Ortsvereins Herbern bei den kleineren Geräten noch etwas gedulden. Denn: Die Garagentore haben derzeit eine Lieferzeit von einem Dreiviertjahr, deshalb bleiben die beiden Garagen bis zum Liefertermin noch vorne offen. „Dann haben wir quasi zunächst einen Carport“, schmunzelt Krass.

Das DRK in Herbern gehört zur Einsatzeinheit Süd des Kreises und rückt bei Großschadensereignissen auch mit aus. „Im vergangenen Sommer, da waren wir auch im Ahrtal und haben geholfen“, erläutert Krass. Damit greift er auch die Befürchtungen der Bevölkerung auf, dass durch den Bau der neuen DRK-Garage die nächtliche Ruhe im Wohngebiet gestört werde. „Auch wenn unser Fahrzeug mit Sirene und Blaulicht ausgestattet ist, fahren wir damit nicht von hier aus los, sondern benutzen dies nur in der Kolonne zum Einsatzort“, so Krass.

Weil die DRK-Ehrenamtler auch bei dieser Baustelle so viele Eigenleistungen miteingebracht haben – sie führen in Kürze noch Putz- und Malerarbeiten an der Garage durch – belaufen sich die Gesamtkosten auf 125 000 Euro, die im Haushalt auch dafür veranschlagt sind.

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