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Ohne Autogramm geht keiner

Peter Jurczyk und die Prominenz an seinen Raststätten

Ascheberg

Auf einen Kaffee und ein Autogramm für Peter Jurczyk haben schon einige Prominente einen Zwischenstopp an der Autobahn 1 eingelegt. Der Pächter der beiden Raststätten „Im Mersch“ und „Eichengrund“ hat eine stattliche Autogrammsammlung verschiedener Promis.

Von Ann-Christin Frank

Von Showbusiness über Sport bis Schlager und von Rudi Carrell bis Harald Schmidt. Bei Peter Jurczyk waren schon so einige bekannte Gesichter aus dem Fernsehen, um sich an einer seiner Raststätten einen Kaffee zu gönnen. Peter Jurczyk ist stolz auf seine Autogrammsammlung, diese hängt gut sichtbar in der Raststätte. Foto: acfacf

Dieter Bohlen, Peter Maffay, der junge Helmuth Kohl, Rudi Carrell, diverse Stars und Sternchen aus der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ und viele mehr. Sie alle haben schon einen Stopp an einer der beiden Rastplätze des Aschebergers Peter Jurczyk eingelegt.

„Drama, Baby“

Der Pächter der beiden Raststätten „Im Mersch“ und „Eichengrund“ an der Autobahn 1 hat an seinen Zwillings-Raststätten, die sich entlang der wichtigen Verkehrsader genau gegenüberliegen, häufig Besuch von der Prominenz. Denn diese scheut die größeren Rastplätze. Bis in die 90er Jahre – und sogar noch weiter – gehen die Autogrammkarten und persönlichen Widmungen der Stars zurück. Jurczyk selber hat die Raststätten 1999 von seiner Mutter übernommen und auch sie fragte die berühmten Persönlichkeiten gerne nach einer Unterschrift. „Es ist eine Tradition, die bis heute auch beim Personal erhalten geblieben ist“, weiß Jurczyk und erinnert sich noch gut daran, als Bruce Darnell plötzlich vorfuhr und eine seiner Mitarbeiterinnen, die an der Theke bediente, vor Aufregung völlig aufdrehte. Der Promi beantwortete dies mit seinem bekannten Spruch: „Drama, Baby“ – und hinterließ diesen Spruch auch in einem der zahlreichen Bilderrahmen, die an beiden Raststätten den Durchgangsweg zum „Stillen Örtchen“ schmücken.

Harald Schmidt kaufte immer eine FAZ

Früher kam auch häufiger der Moderator Harald Schmidt vorbei. „Er kaufte sich immer eine FAZ“, verrät Jurczyk, der auch viele Gespräche mit dem in diesem Jahr verstorbenen Entertainer Willi Herren an der Raststätte geführt hat.

Auch Howard Carpendale sei eine Zeit lang gängiger Gast gewesen, der mindestens zwei Mal im Jahr einen Zwischenstopp an der Raststätte einlegte. Ob er den Musiker mittlerweile – in Anspielung auf seinen berühmtesten Hit – mit einem „Hello again“ begrüße? Über diese Frage schweigt Jurczyk diskret schmunzelnd.

Wer immer sich bei seiner nächsten Reise einen Snack und einen Coffee to go an der Raststätte holt, der sollte nebenbei auch einen Blick in den Gang werfen, um die ausgefallene Autogramm-Sammlung zu betrachten.

Wenn Corona irgendwann wieder etwas mehr öffentliches Leben zulässt, dann werden sich wieder häufiger die Stars an der Raststätte blicken lassen – auf einen Kaffee und ein Autogramm für Peter Jurczyk.

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