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Rätselspaß in Bottrop

OJA spürt Passagier auf

Ascheberg

Die Offene Jugendarbeit Ascheberg passt sich in ihrer Arbeit einmal mehr den aktuellen Rahmenbedingungen an. Bei ihrer Suche ist sie auf das Grusellabyrinth NRW in Bottrop gestoßen.

wn

Das Ermittlerteam aus Ascheberg löste die Aufgabe an der frischen Luft in Bottrop. Foto: OJA

„Die Zeit am Rechner wird immer weniger, der persönliche Kontakt zu den Jugendlichen aus Ascheberg immer häufiger und die Angebote können wieder kreativer ausgestaltet werden!“ So skizziert Dirk Hermann, hauptamtlicher Mitarbeiter, die derzeitige Situation in der Offenen Jugendarbeit Ascheberg, die sich in ihrer Arbeit einmal mehr den aktuellen Rahmenbedingungen anpasst und bei ihrer Suche auf das Grusellabyrinth NRW in Bottrop gestoßen ist. Eigentlich bietet der Veranstalter verschiedene Events rund um das Thema Horror und Gruseln. Aber auch hier wurde umgedacht. So gibt es zusätzlich verschiedene Games und Aktionen, die nach dem Muster eines „Escape Rooms“ ablaufen. Bereits vor der Corona-Pandemie hat die OJA mit Jugendlichen aus Ascheberg einen Escape Room in Münster gemeistert. Ziel ist es, mit der Gruppe eine bestimmte Aufgabe innerhalb einer festgelegten Zeit anhand von verschiedenen Hinweisen zu lösen. Während des Lockdowns haben sich die Jugendlichen mit den Mitarbeitern der OJA an mehreren digitalen Escape Rooms versucht. Nun ist es wieder möglich, im Zuge der Lockerung mit Jugendlichen in Kontakt zu treten und Events analog durchzuführen.

In den frühen Abendstunden des Freitags fand sich die Gruppe rätselbegeisterter junger Menschen in Bottrop ein und bekam in einer kurzen Einführung durch die Mitarbeiter des Veranstalters ihren kniffeligen Auftrag. Es galt den Passagier „X“ aufzuspüren, der durch die Zeit gereist ist und währenddessen in kriminellen Machenschaften verwickelt wurde. Durch verschiedene Hinweise und einem Navigationsprogramm, das der Gesuchte hinterlassen hat, machte sich die Gruppe auf den Weg durch Bottrop und nahm die Spur auf, um den Delinquenten ausfindig zu machen. Schritt für Schritt und Hinweis für Hinweis rückte das Ermittlerteam aus Ascheberg Passagier „X“ näher. Insgesamt dauerte das Rätsel etwas zwei Stunden, das aber in keiner Minute langweilig war. Gegen Ende des Escape Games konnte der Verbrecher durch die hervorragenden Leistungen des Agententeams identifiziert und dingfest gemacht werden. Das Spiel fand an der frischen Luft statt, somit konnten die aktuellen Bestimmungen gewahrt werden. Während des anschließenden Feedbackgesprächs war die Begeisterung der Ermittler klar zu spüren. Dies wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich die OJA auf macht, um die Welt der Jugendlichen etwas spannender und schöner zu machen.

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