Pfarrei bietet Grundstück auf Erbpachtbasis an

Pfarrhaus wird Geschichte

Davensberg

Wohnen an der Kirche. Das soll in Davensberg dort möglich werden, wo aktuell das ungenutzte Pfarrhaus steht.

Das Pfarrhaus wird nicht saniert. Die Fläche wird für den Bau eines Wohnhauses angeboten. Foto: Theo Heitbaum

2018 ging Pfarrer Dr. Alfred Völler. Im vergangenen Jahr ist das Gemeindebüro St. Anna ins Pfarrheim umgezogen. Seither steht das Pfarrhaus leer. Inzwischen ist eine Entscheidung zu dem Gebäude aus den 1960er-Jahren gefallen: Es soll einem Wohngebäude Platz machen. Die Pfarrei sucht Interessenten, die auf einem Erbpachtgrundstück einen Bau realisieren.

Letzter Stand beim Pfarrhaus war, dass die Pfarrei eine Sanierung des Gebäudes prüfte. Das Ergebnis gibt Dr. Hubertus Erfmann aus dem Kirchenvorstand wieder: „Das Haus ist komplett verbaut. Es ist für einen Dorfpfarrer, seine Haushälterin und ein Gemeindebüro geplant worden. Die Treppe ist mitten im Gebäude.“ Zur fehlenden Attraktivität des Raumangebotes kommt hinzu, dass beim Sanieren die Energieeffizienz gesteigert werden müsste. „Neubauen ist günstiger als Umbauen“, bringt es Erfmann auf den Punkt. Also hat die Pfarrei sich auf die Suche nach einem Interessenten gemacht. „Ein Ergebnis gibt es noch nicht“, sagt Erfmann.

Weil die Frage, was mit dem Pfarrhaus passieren wird, offen war, hat der aktuelle Pfarrer Marc Heilenkötter in einer Mietwohnung an der Plettenberger Straße gewohnt. Da er im Juli nach Havixbeck geht, sucht die Gemeinde einen Nachmieter.

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