1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ascheberg
  6. >
  7. Radtourismus boomt

  8. >

Viele Buchungen bei der Touristinfo

Radtourismus boomt

Ascheberg

Von Null auf 100: Das Interesse an Wochenendtrips in Ascheberg, die mit Radtouren verbunden sind, ist durch die gelockerten Corona-Regeln fast explodiert.

Von Theo Heitbaum

Die Radfahrer sind zurück und treten auf den Pättkes rund um Ascheberg in die Pedale. Die Touristinfo hat mit dem Vermitteln von Quartieren für Radtouristen gut zu tun. Foto: Archiv/Theo Heitbaum

Von Null auf 100: Das Interesse an Wochenendtrips in Ascheberg, die mit Radtouren verbunden sind, ist durch die gelockerten Corona-Regeln fast explodiert. „Vor einer Woche waren wir bei 60 Prozent, das jetzige Wochenende lag bei 100 Prozent“, berichtet Martin Bußkamp, Geschäftsführer von Ascheberg Marketing. Er fühlt sich an das vergangene Jahr erinnert. Auch da war das Büro am Katharinenplatz bei der Rückkehr des Tourismus stark gefragt. Und nicht nur das: Auch bei Ascheberg Marketing und der Volkshochschule kehrt das Leben zurück.

Im normalen Alltag buchen die Touristen, die in die Gemeinde kommen, direkt über die Hotels. Die Zahlen bei der Touristinfo waren rückläufig. In der Zeit der kurzentschlossenen Touren ist die Touristinfo am Katharinenplatz stärker gefragt. „Viele Leute rufen donnerstags an und suchen von Freitag bis Montag für drei Tage eine Bleibe“, berichtet Bußkamp. Oft seien es Menschen, die gar nicht weit anreisen würden: „Sie kommen aus dem Ruhrgebiet oder Ostwestfalen.“ Es sind Kurzzeitgäste, die nach der langen Coronazeit endlich mal wieder zu Hause raus wollen. Da liegen Pättkestouren im Trend, weil man bei ihnen an der frischen Luft bei einer äußerst geringen Ansteckungsgefahr unterwegs ist.

Im Büro am Katharinenplatz werden drei Schwerpunkte erledigt. Neben der Touristinfo ist dort die Anlaufstelle der Volkshochschule in Ascheberg. „Die Leiterin hat schon angekündigt, dass nun wieder vermehrt Kurse angeboten werden“, berichtet Bußkamp.

Und dann sollen aus Gedanken im Bereich Ascheberg Marketing Taten werden. „Wir werden in Kürze einen Aufruf für die nächste Runde von ‚Eine Gemeinde liest‘ veröffentlichen“, kündigt der Geschäftsführer an. Die Vorarbeiten seien erledigt, der Start für den August geplant und zwar wie immer am Freitag der Italienischen Nacht. Über sie ist noch nicht endgültig entschieden. Pro Ascheberg will Ende Juni abschließend befinden, ob eine Veranstaltung möglich ist. Wie weit sich Möglichkeiten für „Ascheberg trifft sich“ ergeben, sei noch offen.

Sicher ist, dass am Burgen- und Schlössertag rund um den Davensberger Burgturm etwas los sein wird. Dort werde am 13. Juni (Sonntag) ein Picknick angeboten. Die Musikschule Ascheberg beteilige sich mit einem Konzert, bei dem den Musikschülern endlich wieder Auftrittsmöglichkeiten geboten werden.

Da inzwischen klar ist, dass mit größeren Veranstaltungen bis zum September gewartet werden muss, plant Ascheberg Marketing ein Gemeindefest für die Zeit nach dem 1. September. „Das soll etwas Größeres werden, muss aber zu den dann geltenden Regeln passen“. erklärt Bußkamp.

Er sieht sich und Ascheberg Marketing zudem als Helfer bei Kulturveranstaltungen: „Wir werden den Kukaduh unterstützen, damit er seine Veranstaltungen durchführen kann, wenn die Regeln das erlauben.“

Neben der Corona-Unsicherheiten gesellt sich die Frage dazu, wann die neue Gemeindehalle in Herbern abgenommen ist und für Veranstaltungen zur Verfügung stehen wird.

Startseite