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Radtour am Tag des offenen Denkmals

Rätsel der Geschichte an historischen Gebäuden lösen

Herbern

Josef Kemming vom Heimatverein Herbern nimmt Interessierte am 11. September (Sonntag) mit auf eine historische Spurensuche. Anlässlich des Tages des offenen Denkmals sollen an der alten Post und an der Orangerie von Schloss Westerwinkel Rätsel der Geschichte gelöst werden.

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Josef Kemming lädt am Tag des offenen Denkmals zu einer historischen Spurensuche ein – an der alten Post in Herbern und an der Orangerie von Schloss Westerwinkel. Foto: Budde/Heimatverein Herbern

Wieso hatte Herbern ein „Kaiserliches Postamt“? Und was haben die Gärten der Hesperiden mit Schloss Westerwinkel zu schaffen? Diese und andere Fragen werden am 11. September (Sonntag) anlässlich des bundesweiten Tages des offenen Denkmals beantwortet. Unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ sind an diesem Tag alle dazu eingeladen, sich auf Spurensuche zu begeben und Geschichte und Geschichten am Denkmal zu ermitteln.

Der Heimatverein Herbern lädt zu einer Radtour am Tag des offenen Denkmals ein. Josef Kemming versucht dabei diverse historische Rätsel zu lösen. Denn Josef Kemming kennt beispielsweise die Geschichte und viele Geschichten rund um die alte Post und deren Bewohner. Bei dem einem weiteren Bauwerk, das am 11. September besucht wird, handelt es sich um die Orangerie auf Westerwinkel. Im Mittelpunkt stehen ihre Entstehungsgeschichte und Funktion, teilt der Heimatverein Herbern mit. Wer sich mit auf Spurensuche begeben möchte, ist dazu eingeladen. Die Gebäude werden jeweils nur von außen besichtigt: Erster Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Südstraße 38. Zweiter Treffpunkt ist um 14.30 Uhr die „weiße Pforte“ (weißes Holztor auf dem Weg zum Schloss) Westerwinkel.

Beweismittel und historische Narben

„Denkmale sind Zeugen vergangener Geschichten ihrer Bewohner und Erbauer. Ihre Bausubstanz steckt voller Beweismittel. Historische Narben, Ergänzungen und Weiterentwicklungen erzählen viel über ein Bauwerk und seine Bewohner“, so die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die den Tag bundesweit koordiniert. „Welche Spuren hat menschliches Handeln über die Jahrhunderte hinweg und viele Zeitschichten hindurch hinterlassen? Welche „Taten“ wurden im und am Bau verübt? Denn nur durch ausdauernde und kompetente Spurensuche lässt sich die von früheren Generationen geschaffene Baukunst verstehen und an die nachfolgenden Generationen weitergeben?“ Spuren und Geschichten lassen sich eben auch in kleinen Orten wie Herbern finden.

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