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9-Euro-Ticket: Eurobahn wappnet sich für Ansturm

RB 50 fährt zu Pfingsten mit doppelter Kapazität

Ascheberg

Bedingt durch die Einführung des 9-Euro-Tickets rechnet die Eurobahn insbesondere zu Pfingsten mit einem starken Fahrgastaufkommen. Am Wochenende will das Unternehmen mit der doppelten Kapazität auf der Schiene unterwegs sein.

-ben-

Die Eurobahn will mit doppelter Zuglänge auf einen möglichen Ansturm am langen Pfingstwochenende reagieren. Foto: ben

Ab heute (1. Juni) gilt in ganz Deutschland das 9-Euro-Ticket. Und damit dürfen auch Bahnreisende, die in Ascheberg, Capelle oder Davensberg in die Regionalbahn 50 Richtung Dortmund oder Münster einsteigen, das neue Sparticket, das drei Monate lang gelten soll, bundesweit nutzen. „Die Umstellung unserer Fahrkartenautomaten in den Zügen hat zum Glück rechtzeitig geklappt, die Tickets können dort seit einer Woche erworben werden“, informiert Nicole Pizzuti, Pressesprecherin der Eurobahn, auf Nachfrage der WN.

Fernverkehr schränkt Möglichkeiten der RB 50 ein

Und Pizzuti hat noch eine gute Nachricht parat: „Am kommenden Pfingstwochenende werden wir mit der doppelten Kapazität auf der Schiene unterwegs sein.“ Heißt: Die am Wochenende sonst übliche Reduzierung der Zuglänge auf eine „Traktion“ falle weg. Stattdessen werde an dem langen Wochenende vom 4. bis 6. Juni die Eurobahn mit den sonst nur an Werktagen üblichen zwei Zugteilen die Strecke bedienen. „Wir gehen an diesen Tagen aufgrund des neuen Spartickets von einem deutlich größeren Fahrgastaufkommen aus“, sagt Pizzuti. Darum habe man sich für eine Aufstockung entschieden, um übervolle Züge möglichst zu vermeiden.

„Das bundesweit geltende Ticket soll ja ein Baustein zur Verkehrswende sein“, so die Pressesprecherin. Umso wichtiger sei es, das Angebot so attraktiv wie möglich zu machen. Allerdings sei auch klar, dass man aufgrund der sehr kurzfristigen Planungszeit bis zur Einführung des 9-Euro-Tickets nicht mal eben so den eigenen Fuhrpark habe aufstocken können. „So was dauert normalerweise Jahre.“ Auch die Besonderheit, dass die Strecke der RB 50 nach wie vor nur eingleisig verlaufe, mache kurzfristige Änderungen, beispielsweise beim Fahrplan, besonders schwierig. „Der Fernverkehr dort hat immer Vorrang, das schränkt uns in unseren Möglichkeit sehr ein“, erklärt Pizzuti.

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