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Mehr Bewegung für die Pferde

RV Ascheberg will Führanlage bauen

Ascheberg

Der Reitverein „St. Hubertus“ Ascheberg will eine mobile Führanlage anschaffen. Ihren Platz soll sie in Richtung Nordkirchener Straße am Rande der Wiese erhalten.

Hinter der zweiten Reithalle oder in dem Bereich neben den Stellplätzen soll die Führanlage auf dem Gelände des RV Ascheberg aufgestellt werden. Foto: Theo Heitbaum

Der Reitverein „St. Hubertus“ Ascheberg will eine mobile Führanlage anschaffen. Ihren Platz soll sie in Richtung Nordkirchener Straße am Rande der Wiese erhalten. Gemeinde und Kreis sind in die Pläne eingebunden. Ziel ist es, die Führanlage so ins Ensemble einzufügen, dass ihr Betrieb das Umfeld möglichst wenig stört.

Die Vereinsüberlegungen haben ihren Ursprung mitten in der Pandemie. Dort durften die Pferde zwar aus Tierschutzgründen bewegt werden, aber sie kamen nicht auf ihren gewohnten Auslauf. „Unsere Anfänger hatten Mühe, die Vereinspferde und -ponys zu bewegen“, berichtet Georg Freisfeld. Es habe in der Zeit einige Stürze gegeben, weil die Tiere darauf auch mal bockig reagiert hätten. Die Pferde alternativ aus der Box zu holen und in den beiden Hallen laufen zu lassen, sei zu gefährlich. „Es sind in der Regel ältere Tiere. Wenn die Muskeln kalt sind und sie können plötzlich frei laufen, kommt es zu Verletzungen an den Beinen“, erläutert Freisfeld.

Um die Tiere regelmäßig auch bei schlechtem Wetter bewegen zu können, hat der Verein sich darum das Anschaffen einer Führanlage für vier Pferde vorgenommen. Dort, so Freisfeld, könnten die Tiere eine Stunde ihre Runden drehen. Dann sei die Muskulatur aufgewärmt und sie könnten sich in der Halle austoben oder geritten werden. Der Betrieb einer Führanlage schütze Mensch und Tier.

Der Verein hätte die Anlage gerne bereits in Betrieb genommen, weil die Lage während der Lockdown-Phasen angespannt war. Er hält die Investition weiter für nötig, weil es im Herbst wieder engere Regeln geben könnte.

Der Kreis Coesfeld ist gewillt, so beschreibt es eine Vorlage der Verwaltung, den Betrieb für eine Übergangsphase zu bewilligen, wenn die Gemeinde dahinter stehe. Sie hat mit dem einstimmigen Beschluss, den Bebauungsplan „Schlingermanns Weide“ für genau dieses Projekt ändern zu wollen, klar Position bezogen.

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