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Drahtfiguren-Verkauf funktioniert und findet eine Nachahmerin

Schatz für die Schatzkammer-Finanzen gehoben

Ascheberg

„Wow“, entfuhr es einer Besucherin am Sonntag, als sie in der St. Lambertus Kirche eine Drahtskulptur näher in Augenschein nahm. Wie viele andere auch, war sie fasziniert von der ungewöhnlichen Handarbeit, die dort zu Gunsten der Schatzkammer, verkauft wurde.

Tina Nitsche

Die Aktion von Roswitha Krebs zu Gunsten der Schatzkammer kam bei den Besuchern bestens an. Viele ihrer Drahtskulpturen wechselten die Besitzer. Foto: Tina Nitsche

„Wow“, entfuhr es einer Besucherin am Sonntag, als sie in der St. Lambertus Kirche eine Drahtskulptur näher in Augenschein nahm. Wie viele andere auch, war sie fasziniert von der ungewöhnlichen Handarbeit, die dort zu Gunsten der Schatzkammer, verkauft wurde. „Eine ganz, ganz tolle Aktion“, zollte eine andere Besucherin der Ideengeberin Roswitha Krebs ein dickes Lob. Mehr noch, die Aktion kam bestens an und lockte Besucher aus dem Münsterland nach Ascheberg. Selbstverständlich unter der Einhaltung der erforderlichen AHA-Regeln. Die Menschen genossen den Ausflug aus dem Alltag trotzdem und schauten sich mit Abstand in aller Ruhe um.

Krebs hatte mit ihrer Idee, Kunst zu Gunsten der Schatzkammer zu verkaufen, einen Volltreffer gelandet. Und das in jeder Hinsicht. Denn Künstlerin Ingeborg Raters wurde zur Nachahmerin. Sie hatte am Burgwall in ihrem leerstehenden Ladenlokal ein Fenster fertig gemacht, wo unterschiedlichste Bilder ausgestellt waren. „Der Erlös kommt zu 100 Prozent der Schatzkammer zu Gute“, erklärt sie. Das wiederum freute Krebs, denn es war ihr mit ihrer Aktion ein Anliegen, auch andere heimische Künstler mit ins Boot zu nehmen. „Wir haben hier so viele Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten vor Ort, und da freut es mich wirklich, dass nun die ersten diese zu Gunsten der Schatzkammer zur Verfügung stellen“, war sie mehr als dankbar für die Aktion von Raters. Eine Aktion, die den Zusammenhalt in der Gemeinde zeigt, wenn es um die gute Sache geht oder wie in diesem Fall, um ein ungewöhnliches Projekt. Denn eines steht fest, die Schatzkammer hätte für Ascheberg vor allem auch aus touristischer Hinsicht das Potenzial für ein Alleinstellungsmerkmal. Darüber waren sich Besucher und Initiatoren einig. Was in die Schatzkammer soll? Wertvolle Votivgaben. Diese standen ebenfalls im Fokus. Denn Pastor Stefan Schürmeyer und Pastoralreferent Ralf Wehrmann wurden nicht müde, den Gästen zu den Votivgaben Wissenswertes zu vermitteln. Am Ende war Krebs nicht nur sehr dankbar, sondern auch ein Stück weit erstaunt: „Mit so einem Erfolg habe ich nicht gerechnet, mein Ziel vierstellig zu werden, habe ich fast erreicht, denn es liegen noch Anfragen vor“, gab sie zu.

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