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Tempo-20-Zone auf der Sandstraße

Schilderwald entspricht nun den Regeln

Ascheberg

Lange hat es gedauert, an der Appelhofstraße gut acht Jahre.Jetzt entspricht die Vorfahrtsregel dort der Straßenverkehrsordnung.

-hbm-

Ein Gefahrenschild weist auf die geänderte Vorfahrt an der Einmündung der Appel- in die Sandstraße hin. Foto: Theo Heitbaum

Autofahrer aufgepasst: Für den Verkehr auf der Sandstraße gibt es etwas Neues. Die Vorfahrt an der Einmündung der Appelhofstraße wurde so geregelt, wie es die Straßenverkehrsordnung in einer Tempo-20-Zone vorsieht. Ab sofort gilt „rechts vor links“, die Vorfahrtszeichen für die Sandstraße wurden abgebaut. Gefährlich wird das für Verkehrsteilnehmer, die ortsauswärts unterwegs sind. Sie müssen neuerdings dem Verkehr aus der Appelhofstraße Vorfahrt gewähren. Genau so hätte es nach Paragraf 45 der Straßenverkehrsordnung schon vor acht Jahren ausgeschildert werden müssen.

Mit den Schildern gilt an dieser Einmündung nun die gleiche Vorfahrtsregel wie an der Himmelstraße, deren Einmündung vor einem Jahr zur Zone hinzugeschlagen worden war. Die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Coesfeld, die für den Schilderwald verantwortlich zeichnet, hatte damals bei gleicher Situation gegensätzliche Vorfahrtsregeln erlassen.

Ausgeräumt wurde ein zweiter Mangel, über den die „Westfälischen Nachrichten“ Anfang Juli berichtet hatten. Die Tempo-20-Zone wird nun offiziell in Höhe Schlingermanns Hof beendet.

Dieses Mal wollten die Behörden alles richtig machen. Deswegen wurde die Ludwig-Jürgens-Straße zur Spielstraße. Wer aus ihr in die Sandstraße einbiegt, muss dem Verkehr dort Vorfahrt gewähren.

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