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Weihnachtsbaumverkauf am Suerbusch

Schützenbrüder organisieren über Nacht Nachschub

Ascheberg

Klar, irgendwie ist dieses Jahr alles anders. So auch am Wochenende am Suerbusch. Dort fand der traditionelle Tannenbaumverkauf der Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal statt.

Tina Nitsche

Es war zwar alles anders beim Tannenbaumverkauf der Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal, aber die gute Laune ließ sich niemand nehmen. Foto: Tina Nitsche

Klar, irgendwie ist dieses Jahr alles anders. So auch am Wochenende am Suerbusch. Dort fand der traditionelle Tannenbaumverkauf der Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal statt. Ohne kleine Buden, ohne Leckereien und weihnachtliche Heißgetränke. Dafür mit schwungvollem AHA. Will heißen mit dem nötigen Abstand, Hygieneregeln und Alltagsmaske. „Dennoch war die Atmosphäre besonders und gut, auch mit Blick auf die schöne Waldkulisse hier“, gab der zweite Brudermeister Martin Hensmann zu und Brudermeister Michael Frye ergänzte: „Jeder hatte ein nettes Wort auf den Lippen, auch wenn die Verweildauer natürlich kurz war.“

Denn die Menschen kamen, suchten sich eine Nordmanntanne aus, ließen sie verpacken und fuhren wieder. Einige mit dem Weihnachtsbaum im Gepäck, die anderen ohne. Denn sie setzten auf den Bringservice der Schützenbruderschaft. „Diesen Service haben die Jungschützen übernommen. Sie haben die Tannen auf Wunsch in allen drei Ortsteilen ausgeliefert“, so Hensmann. Dabei arbeiten die acht Jungschützen in zwei Gruppen. Eine Gruppe übernahm den Samstagsdienst, die andere Gruppe war dann am Sonntag unterwegs. Für den Tannenbaumverkauf waren insgesamt 20 Schützen im Einsatz. „Eingeteilt in Gruppen und drei Schichten pro Tag“, machten Hensmann und Frye deutlich. Bereits vor einer Woche haben die Schützen mit den Vorbereitungen angefangen. „Da haben wir den Platz vorbereitet, die Orga-Hütte aufgestellt, die Lichterketten angebracht und die Verladezone eingerichtet“, verriet Hensmann.

Am Samstag blieb dann kaum Zeit zum Luftholen. „Bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start um 10 Uhr, waren die ersten da. Dann ging alles Schlag auf Schlag, zwei Stunden später war der Großteil an Tannen weg, am frühen Nachmittag waren die Schützen ausverkauft. „Kein Problem, Morgen geht es weiter, mit frischen Tannen, die direkt aus dem Sauerland geholt werden“, beruhigte der Vorstand. Weihnachtsbaumverkauf mal anders, aber dennoch zur vollen Zufriedenheit der Schützen. „Wir haben eben das Beste aus der Situation gemacht“, bilanzierte Frye abschließend.

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