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Bericht der Schulsozialarbeiter

Spagat zwischen Nothilfe und Prävention

Ascheberg

Sie sind gefragt, wenn es brennt. Die Schulsozialarbeiter an den gemeindlichen Schulen haben im vergangenen Jahr tatsächlich intensiv ins Rad gegriffen, um den Schulbetrieb am Laufen zu halten. Sie wollen allerdings mehr. Prävention heißt das Leitwort.

-hbm-

Das Team der Schulsozialarbeit an der Profilschule Ascheberg bilden (von rechts): Felix Lindau, Teresa König, Miriam Bass und Michael von Heesen. Foto: Jugendhilfe Werne

Sie sind gefragt, wenn es brennt. Die Schulsozialarbeiter an den gemeindlichen Schulen haben im vergangenen Jahr tatsächlich intensiv ins Rad gegriffen, um den Schulbetrieb am Laufen zu halten. So berichtete Felix Lindau im Schulausschuss, dass er und seine Kollegen an allen Schulen für das Notprogramm in Corona-Zeiten eingebunden gewesen seien. Weitaus wichtiger ist dem Team, das unter dem Dach der Jugendhilfe Werne angesiedelt ist, aber die präventive Arbeit, um Mobbing- und andere Brände erst gar nicht entstehen zu lassen.

Kubb-Turnier ist erfolgreich

An der Profilschule arbeiten Felix Lindau mit 29 Stunden, Teresa König (22), Miriam Bass (33) und Michael von Heesen (36). Lindau hat acht Stunden an Kollegen abgegeben, weil er die Gesamtleitung der Sozialarbeiter übernommen hat. Neben der Notbetreuung habe man die Teamtage auf zwei für alle Klassen erhöht. Das Kubb-Turnier am Schuljahresende habe alle zusammengebracht. Die Arbeit mit Schülern und Eltern habe sich unter Corona-Bedingungen eingespielt. Bei der Sozialarbeit komme ein Hund zum Einsatz. Die Angebote seien auf das Alter zugeschnitten. Mit Partnerschulen in den Niederlanden und Indien ermögliche man den Kindern Brieffreundschaften.

Lerninsel wurde eingeweiht

An der Lambertusschule Ascheberg ist Kirsten Bayer mit 18 Stunden im Einsatz. Neben der BuT-Hilfe und der Notfallbetreuung sei die Lerninsel unter Coronabedingungen eingeweiht worden. Ein Anti-Mobbing-Projekt sei geplant.

In Davensberg ist Frauke Bachmann 15 Stunden aktiv. Neben den obligatorischen Inhalten sei ein Sozialtraining (Halt! Stopp!) durchgeführt worden und ein theaterpädagogisches Projekt geplant.

Sandra Stein arbeit in Herbern 20 Stunden und greift auf überörtliche Projekte zurück. Geplant sei, Schüler zu Streitschlichtern auszubilden.

Auf Rückfrage aus dem Schulausschuss erläuterte Lindau die Handyregeln: „Bis Jahrgang acht werden sie eingesammelt.“ In allen Altersklassen würden Regeln erarbeitet und von den Schülern unterschreiben. Auf einem Plakat seien sie in allen Klassen präsent. Klare Bestimmungen gebe es bezüglich Klassenchats, Kettenbriefe, Nazi-Verherrlichung und Porno-Material.

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