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Zeltlager Davensberg

„Spaßig und keine Zeit, um an zu Hause zu denken“

Davensberg

Eigentlich hätten sie im Sauerland sein wollen: die Mädchen und Jungen des Davensberger Zeltlagers. Aber auch in heimischen Gefilden kann es richtig klasse werden.

Glücklich und zufrieden sind Teilnehmer, Betreuer und Kochteam mit dem Verlauf des Davensberger Zeltlagers. Spiele und sonstige Aktivitäten boten jede Menge Spaß und Abwechslung. Foto: privat

Hauptsache Jogginghose und Adiletten: So lautet das Motto, unter dem das zwölftägige Zeltlager der Pfarrjugend St. Anna Davensberg steht. Eigentlich sollte diese Ferienfreizeit in Braunshausen im Sauerland stattfinden, doch aufgrund der Corona-Situation musste das Betreuerteam umdisponieren. Unterstützung kam vom SV Davaria Davensberg, der kurzerhand seine Sportanlage kostenlos zur Verfügung stellte, um den Kindern und Jugendlichen ein Zeltlager im eigenen Dorf zu ermöglichen, teilt das Betreuerteam mit.

Mit eigens erstelltem Hygieneschutz- und Testkonzept und abgewandeltem Programmplan ohne Dorfspiele oder Zwei-Tage-Wanderung ging es für die 28 Teilnehmer los. Betreut werden sie von sechs Jugendleitern, einem dreiköpfigen Kochteam und dem Oberleiter Dirk Hömann. Den Kindern und Jugendlichen fehlen die „Angreifernacht“ und ähnliche traditionelle Programmpunkte nicht. Sie sagen, das Zeltlager sei „genau so spaßig ist, wie in den Jahren zuvor, und es falle auch kaum auf, dass man sich in Davensberg befinde und die Familien somit nur einige Kilometer entfernt seien“, heißt es in der Pressenotiz. Die vielen Spiele und spannenden Aktivitäten, die sich die sechs Jugendleiter für die Kinder ausgedacht haben, seien so abwechslungsreich, dass kaum Zeit bleibe, um an zu Hause zu denken. Alle Beteiligten scheinen aus dem Zeltlager das Bestmögliche herauszuholen, heißt es in der Mitteilung.

Traditionelle Programmpunkte fehlen nicht

Doch ohne Hilfe hätte das nicht so gut funktioniert. Deshalb sind die Organisatoren des Zeltlagers dankbar für Spenden von Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen.

Auf dem Programm stand unter anderem ein Tag auf der heimischen Swin-Golf-Anlage. Dazugehört – wie in jedem Jahr – auch ein Wimpel, der von den ältesten Teilnehmern aufgestellt wird, und ein Schützenfest. Die Königswürde errang Benedikt Hüging, der Paula Erfmann zu seiner Königin wählte. Eine Hüpfburg durfte an diesem Tage auch nicht fehlen. Diese wurde durch die Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal gesponsert. Aus der Zwei-Tage-Wanderung wurde kurzerhand eine Tageswanderung, die zwar ohne Übernachtung stattfand, aber trotzdem erlebnisreich war, heißt es in dem Bericht. Coronabedingt fiel das sonst übliche Überfallwochenende aus. Jedoch ließen es sich einige „Überfaller“ nicht nehmen, einen Gruß mit musikalischer und lichttechnischer Untermalung mit den Worten „Bis nächstes Jahr“ zu überbringen.

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