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Herberner ruft zum Gesang auf

„Stille Nacht“ als Corona-Dorfkonzert

Herbern

Dieses Weihnachtsfest wird anders werden. Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona Pandemie sorgen dafür, dass die familiären Runden unterm Tannenbaum kleiner werden. In Herbern gibt es eine Idee.

Isabel Schütte

Beim ersten Lockdown gab es in Herbern an speziellen Abenden kleine Wohnzimmerkonzerte. An Heiligabend wäre so eine Aktion Premiere. Foto: Isabel Schütte

Dieses Weihnachtsfest wird anders werden. Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona Pandemie sorgen dafür, dass die familiären Runden unterm Tannenbaum kleiner werden oder sogar ganz ausfallen. Um das Gemeinschaftsgefühl dennoch zu stärken, hatte der Herberner Robert Eickholt eine Idee. „Wie wäre es, wenn sich alle Herberner um 18 Uhr vor ihre Haustür stellen und das Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ singen“, sagte Eickholt.

Man könne die Idee auch Gemeindeübergreifend für Ascheberg und Davensberg aufnehmen. Es koste kein Geld, sondern nur einen Gang vor die Haustür. Bei schlechtem Wetter könne man auch am offenen Fenster singen.

Eickholt kam der Gedanke beim heimischen Plätzchen backen. „Vom ersten Lockdown habe ich immer noch das Balkon-Konzert der Italiener im Gedächtnis. Die Idee ist also nicht neu, aber in dieser Zeit gut umzusetzen.“ Somit sein Aufruf an alle Gemeindemitglieder: „Ob mit oder ohne Instrument – macht mit und lasst uns für einen kleinen Moment doch alle gemeinsam sein. Wenn alle mitmachen wird dieser Abend etwas Besonders.“

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