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Pastoralreferent orientiert sich neu

Tobias Kettrup wechselt vom Kirchendienst zur Jugendhilfe

Ascheberg

Nach acht Jahren in der katholischen Kirchengemeinde St. St. Lambertus verlässt Pastoralreferent Tobias Kettrup diese. Er hat nach einer neuen beruflichen Herausforderung gesucht und diese auch gefunden.

Theo Heitbaum

Tobias Kettrup sucht nach acht Jahren in der Pfarrei St. Lambertus eine neue berufliche Herausforderung. Foto: hbm

Nach acht Jahren verlässt Tobias Kettrup das Seelsorgeteam der Pfarrei St.Lambertus. Das wurde am Wochenende in den Gottesdiensten und in der Publikation verkündet.

Nach den Kolleginnen und Kollegen aus dem Team, dem Pfarrbüro und auch den Mitgliedern des Pfarreirates und Kirchenvorstandes hat Kettrup nun auch der Pfarrei mitgeteilt, dass er seine Stelle als Pastoralreferent in Ascheberg, Davensberg und Herbern auf eigenen Wunsch zum 31. Mai 2021 gekündigt hat. Auch seine Tätigkeit in der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Lünen wird damit ebenfalls Ende Mai beendet sein. Aus Vreden kommend hatte Kettrup am 6. Januar 2013 seinen Dienst in der damaligen Pfarreiengemeinschaft aufgenommen.

„Obwohl mich sowohl der Dienst als Pastoralreferent als auch die Arbeit als Berater immer mit Freude und Sinn erfüllt haben, habe ich den Entschluss gefasst, nun noch einmal etwas Neues zu wagen. Nach gut 20 Jahren im pastoralen Dienst des Bistums Münster, der Tätigkeit in unterschiedlichen Gemeinden und Kontexten, hat sich für mich nach einigen Monaten der Suche und Neuorientierung nun eine neue berufliche Chance ergeben“, berichtet Kettrup.

Ab dem 1. Juni wird der Familienvater bei einem Träger der freien Jugendhilfe als Diplom-Pädagoge und Berater im Bereich der Begleitung von Pflegefamilien tätig werden. Zu seiner Zeit in den Pfarrgemeinden sagt Kettrup: „Ich habe die Arbeit in den Pfarrgemeinden immer sehr geschätzt, war stets beeindruckt von der Offenheit und dem Engagement der unzähligen ehrenamtlich engagierten Menschen – Kinder, Jugendliche, Erwachsene wie Familien – und bin sehr dankbar für das von vielen Gemeindemitgliedern entgegengebrachte Vertrauen in meine Arbeit.“

Der Berufswechsel ist nicht mit einem Umzug verbunden. Kettrup wird mit seiner Familie in Ascheberg wohnen bleiben, „da wir uns dort eingebunden und mittlerweile heimisch fühlen“. Wenn es sich ergebe und erwünscht sei, werde er sich weiterhin hier und dort ehrenamtlich einbringen.

Nach dem Abschied geht es allerdings erst einmal ans Einarbeiten: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die damit verbundenen Perspektiven für eine berufliche Weiterentwicklung und hoffe, dass dies die richtige Entscheidung ist. Da man in der Regel erst hinterher klüger ist, gilt einmal mehr: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

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