Tag des offenen Denkmals

Umbrüchen auf der Spur

Herbern

Anlässlich des Tages des offenen Denkmals am 8. September (Sonntag) lädt der Heimatverein Herbern alle Interessierten zu einem architektonischen Rundgang ein. Josef Kemming zeigt und erläutert verschiedene Herberner Gebäude.

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Als typisches Beispiel für die Bauhausarchitektur gilt das Herberner Pastoratsgebäude. Foto: Budde

„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ - das Motto des Tages des offenen Denkmals am 8. September (Sonntag) schließt sich an das Bauhaus-Jubiläum an. 2019 jährt sich die Gründung des Bauhauses zum 100. Mal – und damit auch der wichtigste künstlerische Umbruch des 20. Jahrhunderts, der das künstlerische Denken und Schaffen weltweit revolutionierte und bis in die Gegenwart wirkt.

Es dauerte 30 Jahre, bis sich auch in Herbern mit dem ersten Flachdach die Ideen der Bauhausarchitektur durchgesetzt hatten. Als typisches Beispiel dafür steht das Pastoratsgebäude in Herbern aus den 1960er Jahren.

Am 8. September lädt der Heimatverein Herbern zu einem architektonischen Rundgang ein. Josef Kemming, ehemaliger Stahlbauingenieur und Heimatgeschichtsforscher, zeigt und erläutert auf dem rund einstündigen Rundgang durch Herbern verschiedene Gebäude, an denen man Umbrüche und moderne Charakteristika gut erkennen kann. Vor allem die Verwendung verschiedenster Baumaterialien sind gut erkennbar und erzählen ihre eigene Geschichte.

Start- und Treffpunkt ist um 14 Uhr die St. Benedikt Kirche in Herbern (Kirchplatz). Nach einem kurzen Rundgang durch die Kirche lädt der Organist Uwe-Rainer Bochmann die Besucher zu einem viertelstündigen Orgelkonzert auf der 125 Jahre Fleiter-Orgel ein, bevor es dann zu Fuß weitergeht.

Sollte das Wetter schlecht sein, gibt es einen virtuellen Rundgang im Pfarrheim. Josef Kemming hat vorsorglich einen Bildervortrag ausgearbeitet. Anhand von Fotos können sich Interessenten die Umbrüche und Modernisierungsversuche an vielen Gebäuden in Herbern anschauen.

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