Wahlkampfauftakt der SPD

Verspohl bezieht Position

Herbern

Drei Schwerpunkte ihrer Arbeit als Bürgermeisterin und eine klare Antwort auf eine zur Zeit in der Gemeinde häufig gestellte Frage präsentierte Monika Vers­pohl beim politischen Frühschoppen der SPD in Herbern. Im Anschluss stellte der SPD Ortsverein seine Kampagne mit acht Kernthemen beim Auftakt zur heißen Wahlkampfphase vor.

wn

Volker Brümmer, Monika Verspohl, Birgit Homann, Christian Ley stellen den Besuchern des kommunalpolitischen Frühshoppen die Kampagne der SPD vor. Foto: SPD

Drei Schwerpunkte ihrer Arbeit als Bürgermeisterin und eine klare Antwort auf eine zur Zeit in der Gemeinde häufig gestellte Frage präsentierte Monika Vers­pohl beim politischen Frühschoppen der SPD in Herbern. Im Anschluss stellte der SPD Ortsverein seine Kampagne mit acht Kernthemen beim Auftakt zur heißen Wahlkampfphase vor.

Knapp 50 Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen der Gemeinde Ascheberg fanden sich dazu im Biergarten der Gaststätte „Zur alten Mühle“ in Herbern ein, teilt die SPD mit. Volker Brümmer begrüßte dementsprechend wohlgelaunt und stimmte auf das Programm der Veranstaltung ein, bevor er das Mikrofon an die Bürgermeisterkandidatin der SPD, Monika Verspohl, weitergab.

In wenigen Sätzen brachte Verspohl ihre politische Agenda für die Gemeinde Ascheberg auf den Punkt: „Bei meiner Arbeit als Bürgermeisterin wird mir eins besonders wichtig sein: Ich werde alle Bürgerinnen und Bürger immer transparent informieren, beteiligen und sie in meine Projekte einbinden“, erklärte sie.

Zum ihrem Thema Lebens- und Aufenthaltsqualität erläuterte Verspohl, dass ihr besonders die Weiterentwicklung der Ortskerne ein wichtiges Anliegen ist. „Lebenswerte Orte brauchen eine gute Infrastruktur mit allem, was die Menschen zum täglichen Leben brauchen: Bäcker, Ärzte und Apotheken, Einzelhandel, auch einen Drogeriemarkt und noch ein paar Dinge mehr.“ Auch die Gestaltung eines Mehrgenerationenparks mit viel Grün und Spielgeräten, insbesondere für Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen sei ihr eine Herzensangelegenheit.

„Die Verwaltung muss beim Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz als bestes Beispiel voran gehen!“, stellte Verspohl klar. Möglichkeiten sehe sie in digitalisierter papierloser Arbeit der Verwaltung, dem weiteren Ausbau von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden, der Erhöhung der Artenvielfalt und vor allem bei der grundsätzlichen Förderung von allen nachhaltigen Projekten in der Gemeinde.

Für die Wirtschaft hat Vers­pohl eine eindeutige Botschaft: „Ich werde die Betriebe vor Ort durch verschiedene Maßnahmen stärken: Die Gewerbesteuer zu senken ist nur ein Beispiel, um in der aktuellen Krise die Unternehmen vor Ort bestmöglich zu unterstützen“.

Eine Frage, die einige Menschen in der Gemeinde bewegt, stellte der Vorsitzende der SPD Ascheberg, Brümmer: „Wo wirst du leben und wohnen, wenn Du als Bürgermeisterin gewählt wirst?“ Verspohl zögerte nicht: „Als Bürgermeisterin werde ich in Ascheberg leben, wohnen und arbeiten. Ich bin dann auch mal am Sonntagnachmittag auf der Straße für die Menschen ansprechbar.“

Weitere Themen waren bezahlbarer Wohnraum, die Verkehrspolitik, Betreuung von Kindern und Bildung.

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