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Gemeinde Ascheberg dankt den kleinen Müllsammlern

Viel Lob und ein Eis für Enno und Elias

Ascheberg

Das Engagement der jungen Saubermänner Enno und Elias hat weite Kreise gezogen. Nun dankte die Gemeinde den Jungen, die sich regelmäßig auf Müllsammel-Tour begeben. Der Bürgermeister spendierte nicht nur lobende Worte.

Von und

Bürgermeister Thomas Stohldreier (v.l.) und Verwaltungsmitarbeiterin Celina Jacob dankten Enno Hagenkamp und Elias Brinker sowie Mutter Nadine Brinker. Foto: Isabel Schütte

Der Tret-Traktor und das Kettcar mitsamt Anhänger, Greifzange und Handschuhen sind seit vielen Wochen ihr tägliches Arbeitsmaterial. Die Nachwuchs-Umweltaktivisten Elias Brinker (5) und Enno Hagenkamp (6) sorgen in ihrem Wohnviertel für Sauberkeit (WN berichteten). Mit viel Herzblut nutzen und mit Blick auf die Natur befreien sie Sträucher, Wege und ihren heimischen Spielplatz von achtlos weggeworfenem Müll. Für ihre Arbeit bekamen sie viel Lob. Das Modelabel „Bauernkind“ hat bereits Kontakt mit den Familien aufgenommen und will den beiden Arbeitskleidung und Aufkleber für ihr Arbeitsgerät spendieren, und sogar das Fernsehen wurde auf die fleißigen Müllsammler aufmerksam.

Doch die Sammelleidenschaft wurde den Brinkers und den Hagenkamps zum Verhängnis, denn durch den fremden Müll waren die eigenen Mülltonnen schnell gefüllt. Dieses wurde der Gemeinde Ascheberg durch Ratsmitglied Barbara Kehrmann (UWG) vorgetragen und sofortige Abhilfe versprochen. Und da ist sie auch schon: Schnell und unbürokratisch veranlasste Bürgermeister Thomas Stohldreier zum einen, dass der zusätzliche Müll ordnungsgemäß entsorgt wird, und zum anderen ließ er es sich nicht nehmen, den beiden höchstpersönlich „Dankeschön“ zu sagen.

Bürgermeister Thomas Stohldreier

„Was ihr macht, ist ein Ehrenamt und ihr seid somit die jüngsten Ehrenamtler der Gemeinde Ascheberg. Was ihr hier leistet, ist ganz toll“, lobte der Bürgermeister das junge Müllsammler-Duo bei dem Treffen. Verwaltungsmitarbeiterin Celina Jacob von der Gemeinde Ascheberg überreichte zudem Elias Mutter Nadine vier große Müllsäcke, die einfach befüllt und neben die Restmülltonne gestellt werden können und dann von der Müllabfuhr mitgenommen werden. Zudem betonte die Verwaltungsmitarbeiterin, dass die Familien auch jederzeit Nachschub anfordern können, falls dieser nötig sei. Doch das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss: Stohldreier spendierte den beiden Müllsammlern jeweils ein Eis und ließ so die Kinderaugen strahlen. „Lecker ist das“, sagte Elias, und Enno bestätigte dieses nickend. Dass sie sich das mehr als verdient haben, steht außer Frage.

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