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Immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine in Ascheberg

Vom Krieg zerrissene Familien

Ascheberg

Sie fliehen vor Raketenangriffen und Völkermord – 71 Menschen aus der Ukraine sind bislang in der Gemeinde angekommen. Dank der großen Unterstützung durch die Bevölkerung wohnen sie überwiegend in privaten Unterkünften.

Von Beate Nießen

In der Mehrheit kommen Mütter mit ihren Kindern als Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland. Sie stellen auch in Ascheberg die Mehrheit. 71 Personen sind bislang der Gemeinde zugewiesen worden, erklärt Bastian Meyer (kl. Bild), Fachbereichsleiter Soziales und Ordnung, der für die Unterbringung verantwortlich ist. Foto: dpa/Christoph Soeder/acf

„71 Personen insgesamt, darunter 37 Familien mit 21 Kindern“, zählt Sozialamtsleiter Bastian Meyer im Gespräch mit den WN zum aktuellen Stand der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in der Gemeinde Ascheberg auf. Bei dem Wort „Familie“ stockt Meyer allerdings einen Moment und korrigiert sich dann: „Von Familien kann man eigentlich nicht sprechen, wohl eher von zerrissenen Familien, die zu uns kommen.“ Denn in der Mehrzahl seien es auch in Ascheberg Mütter, die allein mit ihren Kindern kommen, während ihre Männer in der Ukraine bleiben wollten oder müssten.

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