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Eichenprozessionsspinner

Vorsorge in sensiblen Bereichen startet

Ascheberg

In den kommenden Wochen beginnt die Vorsorge gegen den Eichenprozessionsspinner in der Gemeinde Ascheberg. Da mit einer prophylaktischen Behandlung in den Vorjahren sehr gute Erfahrungen gemacht worden seien, würden auch in diesem Jahr wieder sensible Bereiche früh behandelt.

wn

Eichenprozessionsspinner Foto: Biologisches Zentrum

In den kommenden Wochen beginnt die Vorsorge gegen den Eichenprozessionsspinner in der Gemeinde Ascheberg. Da mit einer prophylaktischen Behandlung in den Vorjahren sehr gute Erfahrungen gemacht worden seien, würden auch in diesem Jahr wieder sensible Bereiche wie Schulhöfe, Kindergärten sowie Spiel- und Sportplätze im Innenbereich prophylaktisch behandelt, teilt die Gemeinde mit. Dazu zählten auch stark frequentierte öffentliche Bereiche, die sich im gemeindlichen Eigentum befinden: der große Prozessionsweg, das Schwake Pättken, die Königsallee, der Friedhof und die Festwiese in Ascheberg, die Burgstraße und das Burgturmgelände in Davensberg sowie der weiträumige Bereich am und um den Friedhof in Herbern. Eine Fachfirma ist mit der Prophylaxe beauftragt. Diese wird durchgeführt, sobald dafür geeignete Witterungsverhältnisse vorliegen.

Im vergangenen Jahr wurden zudem rund 100 Nistkästen aufgehängt. Diese wurden im Winter gereinigt, so dass sie nun wieder von Meisen, den natürlichen Fressfeinden des EPS, genutzt werden können. Im ersten Jahr war etwa ein Viertel der Nistkästen von Vögeln besiedelt. Einzelne Nistkästen waren jedoch auch von Eichenprozessionsspinnern besetzt.

Wer an öffentlichen Bäumen Nester von Eichenprozessionsspinnern entdeckt, kann diese nun erstmals auch ganz bequem per Online-Formular an die Gemeinde Ascheberg melden. Dort kann direkt der genaue Ort in einer Karte eingezeichnet werden. Das Formular ist im Serviceportal der Gemeinde Ascheberg unter dem Suchwort „Eichenprozessionsspinner“ zu finden. Eine Meldung ist aber auch über die die E-Mail-Adresse EPS@Ascheberg.de oder die Telefonnummer: 02593 / 609-3333 möglich. Zur weiteren Bearbeitung sind eine möglichst genaue Ortsbeschreibung und Fotos hilfreich.

Die Verwaltung wird jeden Hinweis auf Gefahrenstellen entgegennehmen und den jeweiligen Handlungsbedarf prüfen. An den mitgeteilten Standorten werden die Mitarbeiter des Bauhofs bei Bedarf Warnschilder aufhängen. Sofern es darüber hinaus notwendig sein sollte, sperren sie auch einzelne Bereiche ab und prüfen, ob eine Entfernung weiterer Raupennester durch Fachfirmen notwendig und möglich ist.

Aufgrund der Vielzahl der Bäume im Gemeindegebiet kann die Verwaltung nur Grünflächen im Innenbereich versorgen, die sich im Gemeindeeigentum befinden. Für Maßnahmen auf privatem Gelände ist der jeweilige Eigentümer verantwortlich.

Um diese Vorsorge- und Schutzmaßnahmen zu finanzieren, sind für das Jahr 2021 zusätzlich 15.000 Euro im Haushalt eingeplant, schließt die Mitteilung.

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