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Versammlung bei Frenking

Vorstand der Ascheberger Bürgerschützen wird jünger

Ascheberg

Die Bürgerschützen Ascheberg gehen das Comeback nach Corona mit einem verjüngten Vorstand an. Das erste Schützenfest seit 2019 wird im nächsten Jahr dank einer „Schotterkarte“ bargeldlos über die Bühne gehen.

-hbm-

Die neue Führung und die Verabschiedeten der Bürgerschützen Ascheberg (v.l.): Patrick Drees, Andreas Barthold, Hendrik Maurer, Markus Klaverkamp, Alexander Kröger, Alexander Sparding, Stefan Hölscher, Reinhard van Nahmen, Cedric Neugebauer, Frank Neuhaus, Andreas Reckel, Klaus Fritz, Detlef Daweke und Dietmar Panske. Foto: Theo Heitbaum

Die Bürgerschützen Ascheberg gehen das Comeback nach Corona mit einem verjüngten Vorstand an. Das erste Schützenfest seit 2019 wird im nächsten Jahr dank einer „Schotterkarte“ bargeldlos über die Bühne gehen.

Nehmen normalerweise Berichte aus der Vergangenheit bei Generalversammlungen den größten Raum ein, fielen sie dieses Mal auf der vollbesetzten Tenne des Lokals Frenking kurz aus. Es gab wegen der Pandemie kaum Aktivitäten. In diesem Jahr wurde nicht einmal der Beitrag eingezogen. Der Schützenalltag ruhte weitgehend. Wenn er sich 2022 zurückmeldet, wird Frank Neuhaus an der Spitze des Vorstandes stehen. Er löste Andreas Reckel ab, der beim Jubiläum 1979 Mitglied geworden war und sich vom Fahnenschläger bis zum Präsidenten eingebracht hatte. Die sieben Jahre als Vorsitzender bezeichnete er als turbulente Zeit mit traurigen und schönen Momenten – dem Tod des frischen Königs Frank Weber 2018 und dem ersten Imperator Norbert Rüschenschmidt 2019. Die Schützen wussten Reckels Verdienste zu würdigen. Sein „vielen Dank, ich bin dann mal weg“, quittierten sie mit stehenden Ovationen. Die gab es auch für Reinhard van Nahmen, der nach Jahrzehnten aus der Führungsriege ausschied. Dazu verließen auch Kassierer Markus Klaverkamp, Klaus Fritz, Christian Tillkorn und Detlef Daweke die Vorstandsbühne. Dietmar Panske kündigte an, den Umbruch noch zwei Jahre begleiten zu wollen, um dann Platz zu machen.

Schotterkarte wird kommen

Beim Schützenfest 2022 soll auf Initiative von Festwirt Strohbücker eine „Schotterkarte“ eingeführt werden. „Schotter“ steht für Geld, sodass bargeldlos bezahl werden kann. Die Karte wird auch etwa in Davensberg oder bei der Schützenbruderschaft Berg und Tal nutzbar sein. Die genauen Modalitäten, insbesondere die Möglichkeiten für spontane Kurzbesucher, werden im Winter noch besprochen. Die Bürgerschützen werden der erste Verein sein, der das System ausprobierten wird.

Die Gewählten des Abends

Die Festfolge soll nicht geändert werden, vieles hat sich bewährt. Der Aufbau auf dem Gelände und im Zelt wird allerdings überdacht. So ist eine Weinlaube, die über Pagoden ans Festzelt angebunden ist, diskutiert. Ziel: Der Samstagabend mit dem Königsball soll attraktiver werden.

Der Verein hat durch sechs Verstorbene, zwölf Austritte und vier Neuaufnahmen 603 Mitglieder.

Termine 2022: 29. Januar Winterwanderung; 26.März Baumgießen; 7. Mai Biwak; 26. bis 29. Mai Schützenfest.

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