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Jahreshauptversammlung der Davensberger Bürgerschützen

Vorstandsteam und Offizierskorps neu gewählt

Davensberg

Zahlreiche Personalentscheidungen standen bei der Jahreshauptversammlung der Davensberger Bürgerschützen im Mittelpunkt. Beim Rückblick auf die coronabedingt wenigen Veranstaltungen gab es Amüsantes zu berichten.

Von Luca Wobbe

Die Davensberger Bürgerschützen lassen sich von Corona nicht entmutigen und blicken zuversichtlich nach vorne. Foto: lwo

60 Jahre Schießriege, Jubiläen und Corona. Neben diesen und anderen Themen standen am Samstag bei der Jahreshauptversammlung der Davensberg Bürgerschützen insbesondere Vorstands- und Offizierswahlen auf der Agenda. Vom ersten Vorsitzenden bis hin zu den Offizieren wurden bei dem Treffen in der Almhütte bei Eickholt fast alle Ämter neu- oder wiederbesetzt.

Thomas Bitter, erster Vorsitzender seit 2012 und außerdem ehemaliger Schießwart sowie 28-facher Vogelbauer, wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie sein Vertreter Benjamin Lindpere. Auch er leistet bereits seit langen Jahren Vorstandsarbeit und bekleidet seit 2012 das Amt des zweiten Vorsitzenden. Kevin Plagge wurde als zusätzlicher Beisitzer gewählt, „zur Verstärkung anlässlich der kommenden Jubiläen und zur allgemein breiteren Aufstellung des Vorstands“, wie Thomas Bitter erläuterte.

Ehrungen auf Frühschoppen 2022 verschoben

Oberst Tobias Altenhövel, im Amt seit 2016, bleibt weitere drei Jahre in dieser Funktion im Dienst der Davensberger Bürgerschützen. Ebenfalls seit 2016 im Amt ist auch Hauptmann Dirk Koch. Er wurde ebenfalls in dieser Funktion bestätigt. Matthias Dörrbecker löst derweil Christoph Eickholt als Oberstleutnant ab, da Letztgenannter künftig „kürzertreten“ möchte. Der Vorstand versprach, dass beim Frühschoppen 2022 alle Schützenkameraden, die sich von ihren Ämtern verabschieden, noch gebührend geehrt werden. Andreas Schilling folgt nun auf Matthias Dörrbecker und wird für mindestens die drei nächsten Jahre Leutnant.

Kontinuität gibt es beim Amt des Hauptfeldwebels und des Adjutanten des Königs: Jan-Bernd Egbringhoff und Fabian Hammerschmidt wurden einstimmig wiedergewählt. Neuer Adjutant des Obersts wurde Florian König als Nachfolger von Christian Schröer, dem seitens des Vorstands ausdrücklich für die „guten Beziehungen und Kontakte zur Gemeinde Ascheberg und zum Bauhof“ gedankt wurde. Neue Adjutanten der Reserve sind seit Samstag Lars Bäumker und Manuel Pelster. Auch sie wurden einstimmig gewählt. Die Fahnenoffiziere stellen Bernd Kimmina, Sascha Horstkötter, Christian Welzel, Matthias König und Niklas Pieper.

Fast wären die Kugeln ausgegangen

Maximilian Klemann berichtete für die Schießriege. Mit Ausnahme des Daverttingelns anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Schießriege verlief das bisherige Vereinsjahr coronabedingt weitestgehend ruhig. Der Schießwart erinnerte allerdings noch an das traditionelle Panzerpokalschießen, das am 13. November (Samstag) ausgetragen wird. In diesem Jahr sind die Bürgerschützen Gastgeber des Wettbewerbs.

Jannik Börtz berichtete für den Jägerzug, man habe sich coronabedingt online getroffen. Erste Präsenzfeier war das interne Schützenfest bei Elvering. Es ging ein Lachen durch die Runde, als bekannt wurde, dass Kevin Grube den Vogel abschoss, kurz bevor die Kugeln ausgegangen wären. Für den Jägerzug stehen nun noch der eigene Winterspaziergang und Generalversammlung an. Schließlich wurden die Schützen noch an die Teilnahme am Volkstrauertag erinnert, der am 14. November (Sonntag) begangen wird.

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