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Traditionelle Feuerwehrübung am Kirmes-Montag

„Wasser marsch!“ – auch von oben

Ascheberg

Heiß her ging es am Kirmes-Montag am neuen Feuerwehrgerätehaus. Dort hielt der Löschzug Ascheberg seine traditionelle Übung ab. Erstaunt über die ungeheure Hitzeentwicklung wich da so mancher neugierige Zuschauer doch ein paar Meter zurück.

Von Beate Nießen

Vom Boden und aus der Luft wurde der Brand während der Übung bekämpft. Danach ging es mit der Blaskapelle Ascheberg zum Kirchplatz, wo sich Markus Kimmina persönlich bei Patrizia Rasch für die traditionellen Freifahrten auf dem Kinderkarussell bedankte. Foto: benben

„Wasser marsch!“ hieß es am Kirmesmontag wieder bei der traditionellen Übung des Ascheberger Löschzugs der Freiwilligen Feuerwehr. Wobei das Wasser nicht nur aus den Schläuchen der Wehr, sondern auch ganz ungebeten von weiter oben, aus den dunklen Wolken kam. Doch das hielt die vielen großen und kleinen Besucher nicht davon ab, pünktlich zum Übungsbeginn um 10 Uhr am neuen Feuerwehrgerätehaus am Hattrupweg mit Schirm und Regenmantel Spalier zu stehen.

Ungeheure Hitzeentwicklung

Markus Kimmina, stellvertretender Löschzugführer, moderierte die Übung professionell und erklärte dem Publikum, wie ein Einsatz im Normalfall abläuft. „Der Notruf ist gerade raus, jetzt warten wir auf die Löschfahrzeuge“, so Kimmina. Das dauere nun etwas, schließlich kämen die freiwilligen Feuerwehrleute im Normalfall eben auch von ihren Arbeitsstätten, „oder auch mal aus dem Bett“.

Auch aus dem Korb des Teleskopmasterfahrzeugs wurde das Übungsfeuer bekämpft. Foto: ben

Zu löschen galt es ein kleines Holzhaus, das einen außer Kontrolle geratenen Wohnungsbrand darstellen sollte. Erstaunt über die ungeheure Hitzeentwicklung wich da so mancher neugierige Zuschauer doch ein paar Meter zurück, als das Häuschen schließlich in Vollbrand stand.

Mit zwei Fahrzeugen rückten dann die Wehrleute unter der Leitung der Gruppenführer Michael Wenge und Lars Raters an. Zunächst vom Boden aus und dann aus dem Korb des Teleskopmastfahrzeugs, das ein Löschen aus bis zu 30 Meter Höhe erlaubt, wurde das Übungsfeuer bekämpft und am Ende schließlich auch erfolgreich gelöscht.

Freifahrten gespendet

Begleitet von der Blaskapelle Ascheberg ging es zurück zum Kirchplatz. Foto: ben

Unter den Klängen der Blaskapelle Ascheberg ging es anschließend Richtung Kirchplatz, um einer weiteren Tradition am Kirmesmontag nach zwei Jahren Pause wieder Leben einzuhauchen. „Die Familie Rasch stellt uns schon seit vielen Jahren Freifahrten für ihr Kinderkarussell zur Verfügung“, so Kimmina, der sich persönlich noch einmal bei der Schaustellerfamilie mit einem Besuch im Kassenhäuschen dafür ausdrücklich bedankte.

Markus Kimmina bedankte sich bei der Familie Rasch für die gespendeten Freifahrten. Foto: ben

Gleich mehrere Male hieß es dann „Los zur Freifahrt!“ auf dem von zahlreichen Familien dicht umlagerten Karussell, bevor sich der Zug mit Wehrleuten, Blaskapelle und der Gemeindespitze aus Bürgermeister Thomas Stohldreier und den stellvertretenden Bürgermeisterinnen Maria Schulte-Loh und Petra Haverkamp wieder zurück Richtung Gerätehaus bewegte. Dort fand anschließend die Dienstversammlung der Feuerwehr statt (Bericht folgt).

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