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Sperrvermerk aufgehoben

Weitere 30 000 Euro für PV-Anlagen

Ascheberg

Viele Bürgerinnen und Bürger wollen Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern errichten lassen. Dementsprechend groß ist das Interesse am Förderprogramm der Gemeinde. Die gibt deshalb nun mehr Geld frei.

Von Ann-Christin Frank

Das Interesse der Bürger an der Förderung von Photovoltaikanlagen ist ausgesprochen groß. Die Politik hat sich deshalb dazu entschlossen, weitere 30 000 Euro freizugeben  Foto: dpa/Marijan Murat

Die Förderung für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher wird von den Bürgern in der Gemeinde gut angenommen. Insgesamt 84 Anträge sind seit Januar im Rathaus eingegangen, um die Fördermittel aus dem Topf der Kommune zu nutzen.

„Hier sind die ersten 50 000 Euro bereits aufgebraucht“, erklärte Fachbereichsleiter Klaus van Roje im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss. Da im Rathaus bereits weitere Anträge für rund 9100 Euro eingegangen sind, sprach van Roje sich deutlich für eine Aufhebung des Sperrvermerks aus. Diesem Vorschlag einer Aufhebung des Sperrvermerks über weitere 30 000 Euro, der in der letzten Ratssitzung des vergangenen Jahres beschlossen worden war, stimmten die Mitglieder des Ausschusses bei einer Enthaltung einstimmig zu.

In reinen Zahlen haben die Bürger der Gemeinde bisher 15 Anträge für reine Photovoltaikanlagen eingereicht. In einem Förderantrag geht es nur um einen zusätzlichen Batteriespeicher bei einer bereits vorhandenen PV-Anlage. Der Rest setzt sich aus einer Kombination von Photovoltaik und Batteriespeicher zusammen.

50 000 Euro sind bereits aufgebraucht

„Die weiteren 30 000 Euro, die bisher gesperrt waren, werden wir vermutlich in den kommenden Tagen vergeben können“, vermutet van Roje angesichts des großen Andrangs auf den Fördertopf.

Angesichts der steigenden Energiepreise im Zuge des Ukraine-Kriegs sei es wichtig, dass die Leute in das Thema einsteigen, sagte Maria Schulte-Loh von der CDU-Fraktion. Jochen Wissmann von der FDP, der sich bei der Abstimmung enthielt, sieht in dem Förderprogramm eine Fehlsteuerung. Denn er hätte sich eine Förderung der PV-Anlagen nur in Kombination mit einem Batteriespeicher gewünscht.

„Bei dem Förderprogramm zu den Dachbegrünungen läuft es hingegen deutlich schleppender an“, so van Rojes Zwischenfazit. Bisher seien dort nur vier Anträge eingegangen, sodass man bisher nur ein Zehntel des Budgets vergeben habe.

Weitere Anträge können bei der Gemeinde gestellt werden. Klimaschutzmanager Stefan Lohmüller steht für Rückfragen zur Verfügung unter

 0 25 93/6 09 60 14 oder per E-Mail an lohmueller@ascheberg.de.

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