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Engpass auf der Sandstraße in Ascheberg

Wenn es zu eng wird, nutzen Autofahrer den Bürgersteig

Ascheberg

Die Klage, die im politischen Raum besprochen wurde, ist nicht neu. Auf der Sandstraße gibt es immer wieder Gefahrenstellen. Dieses mal im Bereich Richtung Festplatz.

Der Engpass an der Sandstraße im Bild: Es dauert keine zwei Minuten, dann ist eine unübersichtliche Situation aufgenommen. Foto: Theo Heitbaum

Die Klage, die Maximilian Sandhowe (CDU) im Ausschuss vortrug, kommt von der Sandstraße. Dort, so der Christdemokrat würden Autofahrer bei dichtem Verkehr auf den Bürgersteig ausweichen. Beim WN-Termin vor Ort dauert es keine Minute bis eine Radfahrerin berichtet: „Der Bereich geht gar nicht.“ Wenn sie mit der Mutter und einem Rollstuhl unterwegs sei, müsse man aufpassen, nicht angefahren zu werden. Mit dem Fahrrad nutze sie den Bürgersteig, um halbwegs sicher zu sein. Ein Foto, das die schwierigen Verkehrsumstände zwischen Himmelstraße und Festplatz belegen könnte, ist nach zwei Minuten im Kasten. Fast so, als seien Pkws und Radlerin bestellt, um das geschriebene Wort zu unterstreichen. Auffällig sind viele auswärtiger Kennzeichen. Bei genauem Hinsehen fahren sie an der Eschenbachstraße geradeaus, sie gehören wohl zum Durchgangsverkehr.

Es gibt Ascheberger, die dem Engpass ausweichen. Über Konermann- und/oder Himmelstraße zum Windmühlenweg und dann weiter.

Für die Lage vor der Bärenapotheke fragte Sandhowe nach, ob dort ein Poller wieder errichtet werden könne: „Da hat auch schon einer gestanden, wurde uns gesagt“, berichtete der Christdemokrat. Bürgermeister Thomas Stohldreier versprach, das die Verwaltung das Thema bei der nächsten Verkehrsschau zur Sprache bringen werden: „Da sind alle Experten zusammen.“ Der Verwaltungschef gab zu bedenken, dass die Lage nicht immer so trubelig sei, wie es sich im Moment darstelle. Durch die Bauarbeiten an der Lüdinghauser Straße und die Umleitungen werde die Sandstraße aktuell stärker genutzt als zu anderen Zeiten.

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