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DRK-Team sucht weitere Fördermitglieder

Werbung an der Haustür

Ascheberg

Die Ehrenamtlichen des DRK sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um alle ihre Aufgaben erledigen zu können. Um weitere Fördermitglieder zu gewinnen, läuft in den kommenden Tagen und Wochen eine Werbe-Aktion im Gemeindegebiet. Die Ascheberger sollten sich somit nicht wundern, wenn mit Robert Arlt ein Rotkreuzler bei ihnen an der Haustür klingelt.

Robert Arlt (l.) arbeitet als Foto: DRK

Die vielen Ehrenamtler des Deutschen Roten Kreuz (DRK) sind aktuell an vielen Fronten in der Bekämpfung der Coronakrise gebunden: Die zahlreichen Impf- und Testaktionen wären ohne ihre Hilfestellung nur schwer denkbar, heißt es in einem Pressebericht. „Daneben sind die Einsatzkräfte der Rotkreuzgemeinschaften auf dem Gemeindegebiet in der Gefahrenabwehr und dem Katastrophenschutz fest eingeplant.“ Zudem zählt das Verbreiten von Erste-Hilfe-Wissen zu den Aufgaben. „Das Deutsche Rote Kreuz ist nicht nur wegen der DRK-Kitas und der DRK-Rettungswache ein fester Bestandteil des örtlichen Gemeinwesens“, wird Andreas Groß, der Vorsitzende des Ortsvereins Davensberg-Ascheberg, zitiert. Die Liste ließe sich beliebig verlängern.

DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann

„Während die Rettungsdienste und der Kita-Bereich durch gesetzliche Regelungen refinanziert werden, ist es die ehrenamtliche Arbeit der vielen Einsatzkräfte oft nicht“, erklärt derweil DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann den Grund für die jetzt geplante Haustürwerbung durch den fest angestellten Fördermitgliederbeauftragten des DRK-Kreisverbandes Robert Arlt. Er ist im Gemeindegebiet kein Unbekannter, hat er dort doch schon vor einigen Jahren für das DRK geworben. „Wir sind auf die Unterstützung durch die Bevölkerung angewiesen, damit wir unsere Arbeit für das Gemeinwohl auch nachhaltig leisten können. Fördermitglieder unterstützen das DRK durch einen regelmäßigen finanziellen Beitrag, der frei gewählt werden kann“, informiert Groß. Arlt nimmt ausdrücklich kein Bargeld an und kann sich ausweisen. In Zweifelsfällen genügt ein Anruf beim DRK-Kreisverband unter 0 25 41/ 9 44 22 00.

Groß betont, dass die finanzielle Unterstützung für die Arbeit des DRK vor Ort, für die Ausrüstung und Einsatzfahrzeuge des Ortsvereins sowie die Ausbildung der Helfer dringend benötigt wird. „Die Ascheberger Fördermitglieder haben sich in der Vergangenheit sehr großzügig gezeigt. Aber wir verlieren jedes Jahr aus demografischen Gründen Mitglieder. Daher ist jetzt eine erneute Werbung dringend notwendig geworden“, informiert Arlt.

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