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40 Jahre Besuchsdienst im Altenheim

Wichtige Kontakte für die Bewohner

Ascheberg

Seit 40 Jahren kümmern sich die Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes um Bewohner im Altenheim St. Lambertus. Grund genug für eine Feier und Würdigung der Arbeit. Gleichwohl ist es seit Corona schwieriger neue Ehrenamtliche zu finden.

Heike Altenhövel (l.), Koordinatorin des Besuchsdienstes, Bürgermeister Thomas Stohldreier, und Vanessa Wilmes (r.), Leitung Sozialer Dienst, vor der Kaffeetafel mit den Ehrenamtlichen.Foto: acf Foto: Foto: acf

Den Besuchsdienst im Altenheim St. Lambertus gibt es mittlerweile seit 40 Jahren. Ein mehr als triftiger Grund zum Feiern – und genau das haben die Ehrenamtlichen nun auch bei einem gemütlichen Kaffeetrinken getan. Rund 60 Ehemalige und Aktive aus dem Besuchsdienst kamen zu diesem Termin zusammen, um sich über die Erfahrungen auszutauschen und gemütlich beisammen zu sitzen.

Auch Bürgermeister Thomas Stohldreier und Pfarrer Stefan Schürmeyer statteten den Ehrenamtlern einen Besuch ab, um sie für ihre Arbeit zu würdigen. „Sie tragen die Infos aus dem Ort hier hinein, und sie informieren die Bewohner, was so passiert. Im Gegenzug tragen sie die Grüße, die Ihnen aus dem Altenheim mitgegeben werden wieder mit hinaus“, fasste der Bürgermeister die wichtigen Kommunikationsstrukturen zusammen, die vor allem auch Heimbewohner ohne Angehörige schätzen.

Insbesondere in der Zeit der Corona-Pandemie, als Kontakte ohnehin auf ein Minimum heruntergefahren werden mussten, haben die Ehrenamtler vom Besuchsdienst eine ganz wichtige Funktion übernommen.

Lücke im Team der Ehrenamtlichen

Trotzdem hat diese Zeit auch eine Lücke in das Team des Besuchsdienstes gerissen, denn viele der Älteren haben diese Tätigkeit aufgeben müssen, weil sie selbst zu der Corona-Risikogruppe gehörten. Doch insbesondere weil es immer mehr Hochbetagte gibt, die manchmal auch ihre eigenen Kinder oder Verwandten überleben, ist der Besuchsdienst im Altenheim so wichtig und eine Ergänzung zu dem angestellten Personal, stellt Heike Altenhövel, die den Besuchsdienst koordiniert, heraus. Insbesondere seit der Pandemie sei es jedoch immer schwerer, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern – hier seien die Aktiven und Ehemaligen auch wichtige Botschafter für ihre jahrelange Tätigkeit. Für ihr besonders langes Engagement beim Besuchsdienst wurden Ingrid Budde, Manfred Hölscher und Hildegard Rellmann geehrt.

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