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OJA-Treffs bleiben vorerst weiter geschlossen

Wie Jugendliche heute reden und spielen

Ascheberg

Die Corona-Krise erfordert Kreativität: Weil die OJA-Treffs weiterhin geschlossen bleiben müssen, haben die Mitarbeiter allerhand virtuelle Aktionen geschaffen, um den Kontakt zu den Jugendlichen nicht zu verlieren.

wn

So sieht es im virtuellen OJA-Treff aus. Foto: privat

Die Jugendzentren „Burghof“ in Ascheberg und „JuIn“ in Herbern werden bedingt durch die Corona- Krise auch für die nächste Zeit geschlossen bleiben. Umso wichtiger ist es Dirk Hermann, Wencke Lemcken, Saskia Adriaans und Uta Kerckhoff den Kontakt zu den Jugendlichen auch weiterhin nicht zu verlieren. „Bisher klappt die Beziehungsgestaltung wirklich gut, worüber wir uns sehr freuen!“, berichtet OJA-Mitarbeiterin Uta Kerckhoff, „In unserem offenen virtuellen Treff, der jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags von 17 bis 19 Uhr sowie freitags von 20 bis 22 Uhr geöffnet ist und über Videokonferenz stattfindet, finden sich regelmäßig viele Jugendliche sowie auch Ehrenamtliche der OJA ein, um mit uns zu quatschen, zu diskutieren oder einfach auch nur mal ‚Ich sehe was, was Du nicht siehst‘ oder ‚Stadt, Land, Fluss‘ zu spielen.“

Gemeinsam sporteln und spielen

Zusätzliche Angebote wie regelmäßiges Sporteln, gemeinsame Online-Spiele oder das interaktive Enträtseln eines virtuellen Escape-Rooms machen Spaß und verbinden. „Ich sehe unsere Besucherschaft gerade regelmäßiger als vorher“ schmunzelt Kerckhoff, „Allerdings können virtuelle Kontakte die persönlichen direkten Kontakte auf Dauer natürlich nicht ersetzen“.

Fest im Programm – immer montags und donnerstags – ist seit neuestem „Das geheimnisvolle Geräusch“. Morgens wird seitens der OJA-Mitarbeiter ein Geräusch in einen Chat überspielt, das fast jedem Menschen aus seinem Alltag bekannt sein dürfte.

Interaktives Krimidinner

Die Jugendlichen dürfen Tipps abgeben und erhalten entsprechende Rückmeldungen. Der Gewinner erhält einen Preis. Sollte das Geräusch nicht erraten werden, wird es um 18 Uhr aufgelöst. Am ersten „geheimnisvollem Geräusch“ beteiligten sich rund 20 Jugendliche.

Am Samstagabend hat sich die „Gameshow Zeit“ etabliert. Nach dem erfolgreichen Erstling „Beat the Others“ wird nun „OJA-Bingo“ gespielt, zu dem sich schon viele Jugendliche angemeldet haben. Weitere Gameshows à la „Montagsmaler“ sowie eine weitere Ausgabe von „Beat the Others“ – auf Wunsch der Jugendlichen zum Thema Medien und Musik – oder auch ein interaktives Krimidinner werden folgen. Ebenfalls starten wird in allernächster Zeit eine virtuelle Schnitzeljagd durch die Gemeinde Ascheberg.

Wer Lust hat, an den oben beschriebenen Aktivitäten teilzunehmen, kann sich von montags bis samstags zwischen 9 und 19 Uhr unter den folgenden Telefonnummern an die Mitarbeiter der OJA wenden: Wencke Lemcken ( 01 51/57 24 56 83), Dirk Hermann ( 01 51/ 61 07 55 75), Uta Kerckhoff ( 01 51/61 07 55 74) und Saskia Adriaans ( 01 75/ 8 12 58 23).

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