Bürgermeister spricht mit Projektierern

Windkraft: Risthaus lässt nicht locker

Ascheberg

Bürgermeister Dr. Bert Risthaus hat auf seinen „Brandbrief“ zum Klimaschutz, viele positive Reaktionen erhalten: „Mehr als sonst“, sagt der Verwaltungschef, der bei der Windkraft nicht locker lassen will.

Theo Heitbaum

Auf seinen Klimaschutz-Brandbrief hat Risthaus viele Reaktionen erhalten. Für die Windkraft will er weiter streiten. Foto: hbm

Bürgermeister Dr. Bert Risthaus hat auf seinen „Brandbrief“ zum Klimaschutz, viele positive Reaktionen erhalten: „Mehr als sonst“, sagte der Verwaltungschef auf Frage von Christian Ley (SPD). Allerdings konnte Risthaus nicht mit Antworten aus Berlin dienen, schließlich hat er den Brief nie abgeschickt. Inhaltlich sei die Botschaft aber sehr wohl übergekommen. Und es gehe darum, an dem Thema weiter dranzubleiben. Der erste Bürger ist der Meinung, dass zuletzt ein Bewusstseinswandel eingesetzt hat, nicht zuletzt durch Fridays vor Future. Das möchte Risthaus insbesondere bei der Windenergie nutzen: „Wir haben für die Windkraft intensiv und hart gearbeitet. Das wollen wir mit den Projektieren nutzen.“ So wichtig die Sicherheit durch das Drehfunkfeuer in Albersloh auch sei, es müsse geprüft werden, ob Technik und Tabuzone noch zeitgemäß seien. Der Bürgermeister machte deutlich. dass man mit einem Argumentepaket nach Berlin fahren werde, um das dort vorzutragen. „Wenn das klappt, wären wir auf einen Schlag klimaneutral“, hatte Ley die Bedeutung hervorgehoben.

Beim zweiten Gleis belässt Risthaus es vorerst bei seinem Brandbrief-Vorstoß: „An dem Thema arbeiten die Bürgermeister von Dortmund bis Münster. Das unterstützen wir.“

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