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Apostelleuchter für St. Benedikt

„Wir müssen dafür sorgen, dass das Schöne bleibt“

Herbern

Bislang fehlten sie in der Kirche St. Benedikt. Jetzt sind sie dort zu bewundern – die Apostelleuchter. Pfarrer Günther Lube hat dafür gesorgt. Zehn Leuchter spendierte das Bistum, die letzten beiden finanzierten Lube selbst und Thomas Deckers, ein Freund von ihm aus Kaplan-Jahren.

Von Isabel Schütte

Pfarrer Foto: Isabel Schütte

Mit dem Besuch der Sternsinger endet aus Sicht der meisten Menschen die

Weihnachtszeit. Und dann kommt langsam auch schon Ostern in Sicht. Wenn es im Kirchenjahr etwas zu feiern gibt, dann brennen die zwölf sogenannten Apostelleuchter in den Gotteshäusern. Entzündet werden die Kerzen darauf nur an den Hochfesten.

In der St.-Benedikt-Kirche fehlten bis dato diese Leuchter. Doch Pfarrer Günther Lube hat dafür gesorgt, dass auch seine Heimatkirche mit Apostelleuchtern ausgestattet wird. „Dank der Vermittlung und des Einsatzes von Dr. Michael Reuter, verantwortlich tätig in den Kunstbeständen des Bistums Münster, wurden zehn Leuchter der Pfarrei geschenkt“, erzählt Pfarrer Lube. Die beiden noch fehlenden Leuchter stiften Lube und Thomas Deckers, ein Freund von ihm aus Kaplan-Jahren, aus privaten Mitteln.

Die Apostelleuchter und zwölf Kreuze sollten sich eigentlich an den Wänden jeder Pfarrkirche befinden, berichtet der Geistliche. Die Kerzenhalter erinnern daran, dass Christen das Licht des Glaubens von Christus über die Apostel empfangen haben und berufen sind, dieses Licht auch in die Welt hinaus zu tragen. Um dies zu vergegenwärtigen, wurden das Kirchenschiff oder der Chor in früheren Zeiten tatsächlich von zwölf Säulen getragen.

Stilistisch sind die Leuchter zu den Rundbögen der St.-Benedikt-Kirche passend romanisch. Die entsprechenden Bronze-Nachgüsse wurden in Drensteinfurt bei der Firma Böcker erstellt. In Epe bei der Firma Puhl wurden die Leuchter dann bearbeitet und angepasst.

Marietta Wenner und Manfred Neuhaus haben die Apostelleuchter an den Kirchenwänden angebracht. „Wir müssen dafür sorgen, dass das Schöne bleibt“, betont Pfarrer Lube.

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