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Kinder- und Jugendtag feiert gelungene Premiere

Wünsche und Ideen gesammelt

Ascheberg

In allen drei Ortsteilen wurde das umfangreiche Angebot des ersten Ascheberger Kinder- und Jugendtages gut angenommen. Zudem nutzte der Nachwuchs die Gelegenheit, Wünsche und Anregungen dem Bürgermeister persönlich mitzuteilen.

Von Tina Nitsche

Bürgermeister Thomas Stohldreier nahm sich viel Zeit für die Kids und Jugendlichen. Foto: Tina Nitsche

„In der Gartenstraße halten viele nicht das Tempo ein. Da darf man nur sieben Stundenkilometer fahren!“ Der kleine Matthias Schwering hatte am Sonntag ein Anliegen. Und das wollte er beim Kinder- und Jugendtag Bürgermeister Thomas Stohldreier vortragen. Genau wie Hannah, Mila, Franzi, Lukas und ganz viele andere Kinder und Jugendliche. Wie gut, dass eigens dazu mit dem ersten Kinder- und Jugendtag in der Gemeinde eine entsprechende Plattform geboten wurde. Das Angebot wurde mehr als gut angenommen und zwar in allen drei Ortsteilen.

Viel Arbeit für den Bürgermeister

Der erste Bürger hatte richtig etwas zu tun. Zahlreiche Ideen, Anregungen, Vorschläge und Co. landeten auf kleinen Karten. „Und davon soll nichts in Vergessenheit geraten, im Gegenteil“, versprach Stohldreier. Das war auch der Grund, weshalb auf jeder Rückseite einer Karte, die Kontaktdaten von den Eltern eingetragen wurden. „Mir ist es wichtig, dass es nicht nur bei den Zetteln bleibt, sondern dass es weitergeht, dass all die Dinge, die heute an mich herangetragen worden sind, ausgewertet und dann auch daran gearbeitet wird“, unterstrich der Bürgermeister. Ein großes Dankeschön richtete er auch an all die Vereine und Institutionen, die den ersten Kinder- und Jugendtag mit so vielen Aktionen für die jungen Gäste in allen drei Ortsteilen unterstützten. „Ohne eure Hilfe wäre dieser Tag nie so erfolgreich geworden, herzlichen Dank dafür.“ Denn die Angebote, ob die Adrenalinbahn in Davensberg an der Grundschule, das Bullriding und die große Hüpfburg oder das Jugger in Ascheberg an der Profilschule sowie das Bungeerun oder die XXL-Murmelbahn in Herbern an der Profilschule, um nur einige zu nennen, kamen bei den Kindern und Jugendlichen richtig gut an. Austoben nach Herzenslust, zwischendurch mal eine kleine Leckerei genießen, diese waren an allen drei Standorten übrigens kostenlos, „schöner kann ein Tag nicht sein“, freute sich die kleine Linn und ließ gekonnt den Hula-Hoop-Reifen kreisen. Felix und Louis machten sich unterdessen startklar, um beim Jugger zu starten, was mit „Kampf der Besten“ übersetzt wird und eine moderne Mannschaftssportart ist.

Unterdessen stellten sich Hannah und ihre Freundin Mila an, um dem Bürgermeister ihr Anliegen vorzutragen. „Wir wollen, dass die Müllabfuhr öfter kommt, weil überall so viel Dreck rumliegt“, verrieten die Mädchen das, was ihnen auf der Seele brannte. Franzi erklärte Stohldreier, dass es in Herbern doch wieder eine Kirmes geben soll. Sein Vorschlag, zum Kartoffelfest vielleicht ein Karussell aufzustellen, gefiel ihr gut. „So viele Wünsche, die da an mich herangetragen worden sind, und alle so unterschiedlich, ich bin beeindruckt“, bilanzierte Stohldreier. Sebastian Meyer, Fachgruppenleiter Ordnung, Soziales und Bildung, lobte die gute Organisation. „Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre das hier alles nicht möglich gewesen. Dieser Tag ist ein echtes Gemeinschaftswerk, und wir können echt froh sein, dass sich so viele Vereine und Institutionen dafür eingesetzt haben.“ Die OJA hatte sogar alle beliebten Spielgeräte aus dem Jugendtreff Ascheberg an die Profilschule verbracht und begeisterte nicht nur mit OJA-Open-Air, sondern untermalte die Veranstaltung auch mit Musik. „Tage wie diese“ schallte es aus dem Mikrofon passend zu einem ganz besonderen und mehr als gelungenen Aktionstag.

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