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„Eine Gemeinde liest“ trotzt Corona

Zuhörerzahl wie im normalen Jahr

Ascheberg

Bei der fünfen Ausgabe von „Eine Gemeinde liest“ kamen 265 Zuhörer. Das sind im Durchschnitt 16,56 Besucher pro Termin.

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Elisabeth Hönig bestritt dass Finale im Werkhaus. Foto: Richter-Weiß

Martin Bußkamp spricht von einer Punktlandung: Bei der fünfen Ausgabe von „Eine Gemeinde liest“ kamen 265 Zuhörer. Das sind im Durchschnitt 16,56 Besucher pro Termin. „Das ist bis auf die zweite Stelle hinter dem Komma der gleiche Durchschnitt wie im vergangenen Jahr“, bilanziert Bußkamp.

Die Lesung von Elisabeth Hönig im Werkhaus war die letzte Veranstaltung in dieser Lese-Reihe. Sie las von Hans Josef Ortheil „Die Berlinreise“. Schon in jungen Jahren hat der Autor eine Art Tagebuch geschrieben und sich zu allen erlebten Dingen Notizen angefertigt. Die Notizen aus der Reise mit seinem Vater nach Berlin 1964 hat er als zwölfjähriger Junge geschrieben und später zu einem Buch aufgearbeitet.

Detailliert beschreibt der aufmerksame Beobachter beispielsweise einen Besuch im Berliner Zoo, die Reaktionen seines Vaters und seine eigenen Eindrücke. Selbst im Westerwald groß geworden, birgt die Stadt Berlin mit seiner besonderen Stellung nach dem zweiten Weltkrieg in der Zeit des Mauerbaus für den sonst sehr stillen Jungen neue Herausforderungen zur Wahrnehmung der Umwelt und des politischen Geschehens.

Damit geht die Veranstaltungsreihe „Eine Gemeinde liest“ zu Ende. Insgesamt gab es 16 Lesungen an 13 Tagen, davon drei für Kinder, in allen drei Ortsteilen. Trotz der besonderen Situation und den Anforderungen ist der Arbeitskreis, der diese Aktion vorbereitet, sehr zufrieden. „Alle Lesungen konnten durchgeführt werden, die wenigen Male, bei denen das Wetter nicht mitspielte, konnte auf Unterstellmöglichkeiten oder Räumlichkeiten, wo die Abstände gewahrt werden konnten, zurück gegriffen werden“, bilanziert Anke Richter-Weiß. Obwohl in diesem Jahr die Vorbereitungszeit erheblich kürzer war als in den vergangenen Jahren und damit auch die Werbephase, der Aushang der Plakate und Auslegen der Übersichtsflyer, waren die Lesungen gut besucht.

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