Sportstättenkonzept der Gemeinde

Zukunftsvisionen beim Fußballer-Brunch

Ascheberg

„Wenn der Aschenplatz an der Herberner Straße aufgegeben wird, ist ein zweiter Kunstrasenplatz an der Nordkirchener Straße alternativlos.“ Sagt Ludger Rüschenschmidt.

Theo Heitbaum

Ludger Rüschenschmidt, Beiratschef der Fußballer im TuS Ascheberg, stellte jetzt vor Vereinsgönnern das Sportstättenkonzept der Gemeinde Ascheberg und die Vereinsposition dazu vor. Foto: Heitbaum

„Wenn der Aschenplatz an der Herberner Straße aufgegeben wird, ist ein zweiter Kunstrasenplatz an der Nordkirchener Straße alternativlos.“ Ludger Rüschenschmidt, Beiratschef der Fußballer im TuS Ascheberg, stellte jetzt vor Vereinsgönnern das Sportstättenkonzept der Gemeinde Ascheberg und die Vereinsposition dazu vor. Seine Vision: An der Nordkirchener Straße entsteht nicht nur ein großer Kunstrasenplatz, hier werden für die Profilschule leichtathletische Anlagen gebaut und mit Beachfeldern und Fitnessgeräten auch andere Sportangebote eine neue Heimat finden.

Rüschenschmidt machte deutlich, dass bei einer Aufgabe der Anlage an der Herberner Straße das Angebot 1:1 übertragen werden solle. Im Bereich der Kunstrasenfelder müsse es auch sanitäre Anlagen geben. Froh ist der TuSler, dass die Situation des Sports in Ascheberg von einem unabhängigen Wissenschaftler erfasst worden ist und für die Zukunft Leitplanken die Möglichkeiten eingrenzen. Der TuS empfiehlt der Politik auf jeden Fall, den Abschied von der zweiten Anlage.

„Den Aschenplatz zu sanieren, würde teuer werden“, stellte Fachbereichsleiter Thomas Stohldreier zu dem Thema fest. Er bescheinigte dem Verein, dass „hervorragende Arbeit im Ehrenamt geleistet wird“. Mit dem Sportstättenkonzept, an dessen Entstehen alle relevanten Gruppen und Organisationen beteiligt gewesen seien, könne man „passgenau an den erforderlichen Stellen die richtigen Investitionen tätigen“. Nach aktuellem Stand dürfe man nicht davon ausgehen, dass alles, was in dem Konzept stehe, in Kürze umgesetzt werde.

Auf ein schnelles Umsetzen drängt hingegen Martin Ritz. Der Trainer der ersten Mannschaft berichtete der Runde, dass es in der vergangenen Saison gelungen sei, nach vielen Abgängen die Kurve zu bekommen. Mit Ascheberger Jungs sei in der Kreisliga A der Klassenerhalt geschafft worden. Im Sommer habe man einige alte TuSler für den Verein gewinnen können. Diesen Weg wolle man weitergehen. Ein wichtiges Argument seien die Sportstätten. Mit dem Aschen- und dem kleinen Kunstrasenplatz könne man nicht punkten.

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