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Ascheberger Tafel zieht Corona-Bilanz

Zusätzliche Helfer werden händeringend gesucht

Ascheberg

Die Ehrenamtlichen der Ascheberger Tafel haben sich den Herausforderungen der Corona-Pandemie gestellt und Ausgabestellen unter entsprechenden Hygieneregeln geöffnet. Gleichwohl fehlt es an zusätzlichen Helferinnen und Helfern, die die Arbeit unterstützen.

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Vorstand und Kassenprüfer der Ascheberger Tafel blickten auf die Corona-Zeit zurück (v.l.): Annette Baumhöver, Hanna Schlinge, Anne Schlüter, Werner Jung, Martin Hörster, Annegret Weiß, Manfred Theil, Eddy Lütteke und Hildegard Fenski. Foto: Isabel Schütte

Seit nunmehr 18 Monaten hat die Corona-Pandemie den kompletten Tafelalltag auf den Kopf gestellt, resümierte der Vorsitzende Manfred Hörster bei der Mitgliederversammlung der Ascheberg Tafel am Dienstagabend in der Gaststätte Deitermann. Mit Hilfe des engagierten Teams habe sich der Verein jedoch den Herausforderung gestellt und eine ganze Menge geleistet.

Viele Menschen die bereits vor Corona zur Tafel kamen, nehmen das Angebot aus Angst vor einer Ansteckung aktuell nicht wahr. Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen haben sich angesichts der Pandemie zwar schnell auf veränderte Bedingungen eingestellt und Ausgabestellen unter Hygieneregeln geöffnet, allerdings sind die Angebote aufgrund der Abstandsregelung weiterhin eingeschränkt.

130 Bedarfsgemeinschaften versorgt

Um den Schutz der Helfer aufrecht zu erhalten und Gefahrensituationen von Tafelkunden zu vermeiden, mussten viele Dinge beachtet werden: „Umgestaltung der Ausgabe, Reduzierung von Kontaktbereichen, Erarbeitung von Lüftungskonzepten und auch die Schließung der Tafel gehörte hierzu“, berichtete der Vorsitzende. Zwei wöchentliche Testungen für die Helfer und Helferinnen wurden von der Wolfgang und Inge Tietze-Stiftung“ übernommen. Die Gemeinde Ascheberg sorgte für ausreichend sichere FFP2- Masken.

Rund 40 ehrenamtliche Helfer haben 2020 in der Gemeinde Ascheberg die Ärmel hochgekrempelt. 130 Bedarfsgemeinschaften wurden insgesamt in Ascheberg, Davensberg und Herbern bedient. Da in Herbern bis heute weniger Bedarfsgemeinschaften an der Ausgabe teilnehmen als vor der Pandemie, wurde diese Anfang des Jahres auf eine 14-tägliche Ausgabe umgestellt.

Große Spendenbereitschaft in der Pandemie

Die Lebensmittel, die über die Ladentheke der Ausgabestellen verteilt werden, wurden zuvor aus dem Warenverkehr genommen oder von der Bürgerschaft gespendet. Das auch die Spendenbereitschaft in der Pandemie sehr groß war, lobte der Vorsitzende während der Versammlung.

Vorstandswahlen standen in diesem Jahr nicht an. Hörster erklärte zudem, dass die nächste Mitgliederversammlung auch erst voraussichtlich im Januar 2023 stattfindet. „Dann haben wir wieder einen Rhythmus.“ Des Weiteren werden händeringend weitere ehrenamtliche Helfer und Helferinnen und Mitglieder für den Verein gesucht. Informationen und Ansprechpartner finden Interessierte auf der Homepage des Vereins. 

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