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Ehrung 

Fünf Unternehmen mit Innovationspreis Münsterland ausgezeichnet

Dülmen-Buldern

Seit 1993 wird der Innovationspreis Münsterland alle zwei Jahre an münsterländische Unternehmen, Hochschulen, Institutionen verliehen. Am Donnerstagabend war es mal wieder so weit: fünf Preisträger wurden geehrt.

-jst-

Zum feierlichen Abschluss am Donnerstagabend ein Gruppenfoto mit Preisträgern, Initiatoren und Laudatoren: In Dülmen-Buldern wurde der Innovationspreis Münsterland verliehen. In fünf Kategorien wurden innovative Ideen ausgezeichnet. Foto: Gunnar A. Pier

110 Bewerbungen zeigen, wie begehrt er ist: der Innovationspreis Münsterland. Am Donnerstagabend wurde dann das Geheimnis gelüftet. Fünf äußerst kreative Unternehmen aus Altenberge, Heek und Münster wurden von Münsterland e.V. geehrt (siehe Kasten).

„Die Region kann stolz auf ihre Unternehmen sein“, sagte Klaus Ehling, Vorstand von Münsterland e.V., bei einer feierlichen Preisverleihung in Dülmen-Buldern vor rund 300 Gästen. „Unsere Preisträgerinnen und Preisträger zeigen, wie vielfältig Innovationen sein können, ebenso wie die Bereiche, in denen sie zum Einsatz kommen. Da steckt viel münsterländische Tatkraft drin.“ Und Ehling weiter: „Die Unternehmen bringen neue Impulse und frischen Wind in die regionale Wirtschaft, machen sie stark und tragen zu einem guten Leben bei.“

Münsterländische Tatkraft

Der Innovationspreis Münsterland wird im Zwei-Jahres-Rhythmus gemeinsam mit den Förderern des Wettbewerbs, den Sparkassen im Münsterland, der Provinzial Versicherung AG und dem Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter Westenergie AG vergeben. In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto „Gemeinsam. Nachhaltig. Handeln. Das Münsterland denkt weiter.“ Der Lohn für die Preisträger: 4000 € und ein für das Unternehmen produzierter Image- oder Produktfilm.

Die Palette der ausgezeichneten Innovation war bunt. So gelang es 2G Energy AG aus Heek, Blockheizkraftwerke für den Betrieb mit Wasserstoff statt Erdgas umzurüsten. Gedacht ist bei dieser Innovation besonders an den Überschuss-Strom aus Wind und Solar, der als Wasserstoff gespeichert wird.

Für mehr Sicherheit beim Verzehr von Lebensmitteln sorgen hingegen die Preisträger in der Kategorie „Wissenschaft trifft Wirtschaft“: Die Firma CLK aus Altenberge hat in Kooperation mit der Fachhochschule Münster den „MultiCheck“ entwickelt – ein Kamerasystem, das Fremdkörper bei der Produktion von Lebensmitteln erkennt.

Bunte Palette an Innovationen

Der Preisträgern unter den „Start-ups“ fördert die Gesundheit der Menschen. Die von der münsterischen Predimo GmbH entwickelte „ComputerMyoGrafie“ analysiert körperliche Bewegungen medizinisch und erkennt die damit verbundene individuelle Belastung.

Getreu dem Innovationspreis-Motto „Gemeinsam. Nachhaltig. Handeln.“ wurde in der Kategorie „Klein und pfiffig“ ein Unternehmen zum Preisträger gekürt, das sich mit der Sicherheit und auch Langlebigkeit von E-Bike-Akkus beschäftigt. Die Deutsche E-Bike Akkuservice UG aus Münster verhindert mit ihrer „EproSafe Akku Schutzbox“ nachhaltig Haus- und Garagenbrände aufgrund brennender Akkus.

Die Preisträger

Den ersten Platz in der Kategorie „Digitale Geschäftsmodelle“ belegte die Cargobull Telematics GmbH aus Münster, eine hundertprozentige Tochter der Schmitz Cargobull AG (Horstmar/Altenberge). Mit dem „TrailerConnect Data Management Center“ hat sie ein Infrastruktur-Tool auf den Markt gebracht, das für mehr Datensicherheit und Transparenz in der Logistik sorgt.

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