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Kulturstiftung des Bundes

430 000 Euro für Center for Literature

Havixbeck

Das "Center for Literature" in der Burg Hülshoff erhält im kommenden Jahr weitere Fördergelder der Kulturstiftung des Bundes. Die 430 000 Euro fließen in zwei Projekte.

wn

Nach der Förderung des Projekts „Anbauen!“ 2019 erhält das CfL 2021 erneut Fördermittel der Kulturstiftung des Bundes. Foto: Sabrina Richmann

„Nachdem im Jahr 2019 schon unser Projekt ‚Anbauen‘ durch die Kulturstiftung des Bundes gefördert wurde, ist die erneute Förderung von gleich zwei Projekten eine große Auszeichnung für unsere Arbeit. Wir freuen uns sehr, dass die Veranstaltungsformate und die Vermittlung von Themen, die wir mit dem Center for Literature entwickeln, auch auf Bundesebene auf Anerkennung stoßen“, so Dr. Jörg Albrecht, Geschäftsführer der Annette-von-Droste-zu-Hülshoff-Stiftung und künstlerischer Leiter des Center for Literature (CfL).

Die Kulturstiftung des Bundes fördert zum einen das Projekt „The White White West?“ mit 240 000 Euro. Zusammen mit dem internationalen Autorenkollektiv „foundintranslation“ schaut das CfL in diesem Projekt auf die blinden Flecken des deutschen Literaturbetriebs. Damit sind unter anderem die fehlende Mehrsprachigkeit, der Mangel an Texten, die Erfahrungen von Migration, Homosexualität, Transgeschlechtlichkeit oder Rassismus vermitteln, sowie die fehlende Inklusion von Menschen unterschiedlicher Fähigkeiten bei Literaturveranstaltungen gemeint.

Außerdem wird mit 189 000 Euro die Entwicklung und Programmierung einer „Digitalen Burg“ im Rahmen des Sonderhilfsprogramms „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, im Programm „Neustart Kultur“ ermöglicht.

Die „Digitale Burg“ wird die Vermittlungsarbeit des CfL, die bislang vorrangig auf Burg Hülshoff und im Rüschhaus stattgefunden hat, um ein „digitales Haus“ erweitern. So werden beispielsweise virtuelle Ausstellungen, aber auch ein digitaler Veranstaltungssaal und eine Austauschplattform für Künstler und Publikum entstehen.

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